Zum Hauptinhalt springen

BMW Oracle geht schon wieder vor Gericht

Vier Monate vor dem ersten Segel-Duell im 33. America's Cup erfährt das Gezänk zwischen Titelverteidiger Alinghi und Herausforderer BMW Oracle eine Fortsetzung.

Die US-Crew bemüht einmal mehr das Oberste New Yorker Gericht. Die Amerikaner stellen vor Gericht den von Alinghi gewählten Austragungsort Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie das aus ihrer Sicht einseitige Reglement in Frage. BMW Oracle stellte den Antrag, Ras al-Khaimah als Veranstaltungsort abzulehnen und ihn durch Valencia zu ersetzen, das 2007 Gastgeber der 32. Auflage war.

Die Crew um den Software-Milliardär Larry Ellison bezweifelt, dass die Wahl des arabischen Reviers mit den Statuten der Cup-Stiftungsurkunde von 1887 vereinbar ist. Laut Stiftungsurkunde müssen Cup-Duelle im europäischen Winterhalbjahr in der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden. Ras al-Khaimah liegt aber auf der Nordhalbkugel.

Ernesto Bertarellis Team Alinghi hatte sich bei der Revier-Auswahl auf ein Urteil des New Yorker Gerichts vom 7. April 2009 berufen, in dem es hiess, der Cup könne in Valencia oder irgendwo auf der Welt ausgerichtet werden. Der Gerichtsstreit zwischen den beiden Kontrahenten hatte am 20. Juli 2007 begonnen und lähmt seither das Cup-Geschehen. An sich sollte das "Duell der Giganten" ab 8. Februar vor Ras al-Khaimah stattfinden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch