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Bolt lässt Konkurrenz knapp hinter sich

Usain Bolt ist nach wie vor einiges von seiner Bestform entfernt.

Der jamaikanische Superstar entging beim Diamond-League-Meeting in Monaco über 100 m nur knapp einer Niederlage. Die Schweizer Weitspringerin Irene Pusterla wurde gute Vierte.

Bolt musste hart kämpfen, um seine Ungeschlagenheit 2011 zu wahren, sah sogar lange wie der Verlierer aus. Der je dreifache Olympiasieger und Weltmeister setzte sich bei einem Rückenwind von 1 m/s mit 9,88 Sekunden um zwei Hundertstel vor seinem Landsmann Nestar Carter durch. Immerhin war er damit um drei Hundertstel schneller als bei seinen ersten beiden Rennen über 100 m in diesem Jahr - mit Asafa Powell (9,78), dem verletzten Tyson Gay (9,79), Steve Mullings (9,80) und Michael Rodgers (9,85) weisen heuer jedoch vier Athleten bessere Zeiten auf als Bolt.

Irene Pusterla zeigte bei ihrem dritten Start in der Diamond League nach Zürich (3.) und Rom (9.) eine starke Leistung. Die 23-jährige Tessinerin, die auf eine Teilnahme an den Weltmeisterschaften verzichtet, sprang im ersten Versuch 6,70 m. Bessere Weiten hatte die Schweizer Rekordhalterin in diesem Jahr bloss in Chiasso (6,77 und 6,81) erzielt. Lange befand sich Pusterla gar auf Podestkurs, doch wurde sie im fünften Versuch von der Französin Eloyse Lesueur noch um zwei Zentimeter auf Rang 4 verwiesen. Den Sieg sicherte sich die amerikanische Weltmeisterin Brittney Reese (6,82), die im Rahmen der Diamond League bereits in Rom und Lausanne triumphiert hatte.

Für die herausragende Leistung des Abends sorgte der Kenianer Brimin Kiprop Kipruto über 3000 m Steeple. Der Olympiasieger, der zuvor noch nie unter der magischen 8-Minuten-Marke geblieben war, verpasste mit 7:53,64 den im Jahr 2004 von Saif Saaeed Shaheen (Katar) aufgestellten Weltrekord lediglich um eine Hundertstelsekunde. Weltmeister Ezekiel Kemboi (Ken) rückte mit 7:55,76 in der Alltime-Bestenliste auf Rang 5 vor. Auch Paul Kipsiele Koech (7:57,37) blieb unter acht Minuten.

Das Rennen über 1500 m war von einem Eklat begleitet. Der Franzose Mehdi Baala verpasste seinem Landsmann Florian Carvalho nach dem Lauf wegen einer angeblichen Behinderung eine Kopfnuss. Als Reaktion darauf erhielt er Fausthiebe.

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