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Buemi im Regen schnell unterwegs

Sébastien Buemi hat in den Trainings für den Grand Prix von Japan auf mehrheitlich nasser Fahrbahn mit den Rängen 5 und 6 überzeugt.

Die besten Rundenzeiten liessen sich Heikki Kovalainen und Adrian Sutil notieren.

Buemi bestätigte seine Vorliebe für nasse Pisten eindrücklich. Der Waadtländer gehört zu jenen Fahrern, die in Suzuka noch nie gefahren sind. Romain Grosjean, ebenfalls ein Neuling auf dieser Strecke, ging seine ersten Fahrten vorsichtig an und kam so nicht über die Plätze 20 und 14 hinaus.

Kovalainen, dessen sportliche Zukunft wie jene vieler Fahrer noch nicht gesichert ist, schnappte im McLaren-Mercedes dem Japaner Kazuki Nakajima im Williams-Toyota die Bestzeit kurz vor Schluss weg. Nach der Mittagspause verzichtete der Finne wie WM-Leader Jenson Button und Rubens Barrichello wegen des schlechten Wetters auf weitere Ausfahrten. Sutil zeigte sich nach der selbst verschuldeten Kollision mit Nick Heidfeld in Singapur wieder auf der Höhe seiner Aufgabe. Der Deutsche war in der zweiten Session über sechs Zehntel schneller als sein zweitplatzierter Landsmann Sebastian Vettel.

Die Formel 1 ist erstmals seit drei Jahren wieder in Suzuka zu Gast, nachdem in den vergangenen zwei Saisons der Grand Prix von Japan in Fuji ausgetragen worden ist. Die erste Trainingseinheit begann auf feuchter Fahrbahn, die im Verlauf der anderthalb Stunden aber zusehends abtrocknete. Am Nachmittag ruhte der Betrieb auf der Strecke wegen des starken Regens während einer guten Stunde vollends. Als der Niederschlag etwas nachliess, drehten die meisten Fahrer noch einige Runden. Entscheidende Erkenntnisse in Bezug auf die Abstimmung der Autos dürften sie indessen nicht gewonnen haben.

Das Team von BMW-Sauber hatte einen kuriosen Zwischenfall zu verdauen. Beim Transport nach Suzuka war ein Container mit acht Motoren vom Lastwagen gefallen. Nach einer genaueren Untersuchung konnte (fürs Erste) Entwarnung glücklicherweise gegeben werden. Die Aggregate hatten keine offensichtlichen Schäden davongetragen. Zudem gehörten die Motoren, die Robert Kubica und Nick Heidfeld am Sonntag im Rennen einsetzen werden, nicht zur "Unfall-Ladung". Die Ränge 15 und 10 des Polen respektive 16 und 17 des Deutschen verkamen dabei fast zur Nebensache.

Nicht am Training teilnehmen konnte Timo Glock. Der Deutsche, am letzten Sonntag in Singapur überraschender Zweiter, leidet an einer fiebrigen Erkältung. Glock wird im Toyota-Team durch Ersatzfahrer Kamui Kobayashi ersetzt. Der Japaner war in diesem und im letzten Jahr in der GP2-Serie tätig.

Suzuka. Grand Prix von Japan. Freies Training. Erster Teil: 1. Heikki Kovalainen (Fi), McLaren-Mercedes. 2. Kazuki Nakajima (Jap), Williams-Toyota, 0,292 Sekunden zurück. 3. Adrian Sutil (De), Force India-Mercedes, 0,450. 4. Giancarlo Fisichella (It), Ferrari, 0,629. 5. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari, 1,065. 6. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 1,087. 7. Fernando Alonso (Sp), Renault, 1,176. 8. Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari, 1,221. 9. Rubens Barrichello (Br), Brawn GP-Mercedes, 1,465. 10. Nico Rosberg (De), Williams-Toyota, 1,832. 11. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 1,976. 12. Vitantonio Liuzzi (It), Force India-Mercedes, 2,119. 13. Jarno Trulli (It), Toyota, 14. Jaima Alguersuari (Sp), Toro Rosso-Ferrari, 2,311. 15. Robert Kubica (Pol), BMW-Sauber, 2,477. 16. Nick Heidfeld (De), BMW-Sauber, 2,621. 17. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault, 2,862. 18. Jenson Button (Gb), Brawn GP-Mercedes, 2,962. 19. Kamui Kobayashi (Jap), Toyota, 3,051. 20. Romain Grosjean (Sz), Renault, 3,216.

Zweiter Teil: 1. Sutil 1:47,261. 2. Vettel 0,662. 3. Liuzzi 0,670. 4. Hamilton 0,722. 5. Nakajima 0,787. 6. Buemi 1,430. 7. Alonso 1,432. 8. Trulli 1,476. 9. Alguersuari 1,541. 10. Kubica 1,600. 11. Räikkönen 1,626. 12. Kobayashi 1,793. 13. Webber 2,121. 14. Grosjean 2,144. 15. Fisichella 2,292. 16. Rosberg 2,811. 17. Heidfeld 2,918. Ohne Zeit: Kovalainen, Button, Barrichello.

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