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Constantin droht mit weiterer Klage

Der Transferstreit um den FC Sion geht in die nächste Runde. Präsident Christian Constantin droht nach den Vorfällen rund um die Partie Basel gegen Sion mit einer weiteren Klage.

Am Samstag erliess die Disziplinarkommission der SFL nur wenige Minuten vor Spielbeginn im St. Jakob-Park eine Verfügung, die den Wallisern den Einsatz von Pascal Feindouno, Gabri, Stefan Glarner, Jose Goncalves, Mario Mutsch und Billy Ketkeophomphone jedoch wieder untersagte. Diese hatten nach Ansicht der SFL mit ihrem Gang vor ein Zivilgericht gegen die SFL-Reglemente verstossen. Das betroffene Sextett hatte am Freitag am Bezirksgericht in Martigny seine Spielerlaubnis auf zivilem Weg erstritten.

Sion-Präsident Christian Constantin sprach nach der Partie gegenüber dem TV-Sender "Teleclub" von einem "Irrsinn" und beschuldigte die Liga-Vertreter massiv. Constantin will nun gegen den Verantwortlichen der Verfügung Klagen erheben. Ob dies SFL-Präsident Thomas Grimm ist, Peter Gilliéron, der Zentralpräsident des Verbandes, oder Daniele Moro, der Präsident der Disziplinarkommission der SFL, weiss Constantin noch nicht.

Sion legte gegen die Wertung des Spiels Protest ein, ob er diesen in den nächsten Tagen bestätigen wird, liess Constantin offen. Aus seiner Sicht ist klar, dass die sechs Neuzugänge am Samstag gegen Luzern eingesetzt werden dürfen.

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