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Contador kämpft gegen Sperre

Der unter dringendem Doping-Verdacht stehende Tour-de-France-Sieger Alberto Contador hat erneut jegliche Vorwürfe zurückgewiesen und eine Verteidigung "bis zum Letzten" angekündigt.

Nachdem der spanische Radsport-Verband eine Ein-Jahres-Sperre gefordert hatte, wehrte sich Contador in einer Stellungnahme in Palma de Mallorca gegen die vorgesehene Strafe wegen des mutmasslichen Dopingvergehens mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol. "Ich bin damit nicht einverstanden. Es ist für mich unbegreiflich, und deswegen werde ich dagegen Berufung bis zur letztmöglichen Instanz einlegen", sagte der Kletterkönig, der sich mit seinem neuen Team Saxo Bank derzeit auf der Ferieninsel im Training befindet.

In Palma pochte Contador, um den sich seit Jahren immer wieder Doping-Gerüchte ranken, geradezu theatralisch auf seine Unschuld. "Ich bin ein Vorbild für viele Menschen. Ich weiss, wofür ich stehe, und aus diesem Grund habe ich niemals zu Doping-Mitteln gegriffen. Ich kann nur mit erhobenem Kopf und in aller Klarheit sagen, dass ich ein Vorbild an Sauberkeit bin." Einen Rücktritt angesichts der Sperre schloss Contador ausdrücklich aus: "Ich denke nicht daran."

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