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Das Reich der Mitte bleibt ganz oben

Chinas Kunstturner sind auch zwei Jahre nach den Olympischen (Heim-)Spielen das Mass aller Dinge.

In Rotterdam wurden sie zum vierten Mal in Folge Mannschaftsweltmeister. Hinter Co-Favorit Japan gewann Deutschland überraschend Bronze.

China vor Japan, Deutschland und den USA: Genau gleich wie in der Ahoy-Arena hatte die Reihenfolge an der Spitze schon an den letzten Team-Weltmeisterschaften 2007 in Stuttgart gelautet. Doch dieser 3. Platz der DTB-Mannschaft ist noch höher einzustufen. Die Europameister hielten den Rückstand auf die beiden dominierenden Turnnationen in engen Grenzen, büssten "nur" 3,745 Punkte auf die Chinesen ein und verwiesen so die USA als vermeintliche Nummer 3 klar in die Schranken. Im Vergleich zur Qualifikation schoben sich die Deutschen auch noch an den zu fehlerhaften Briten vorbei.

Deutschland schaffte den Exploit, ohne in Bestbesetzung angetreten zu sein und unter auch sonst schwierigen Voraussetzungen. Landesmeister Marcel Nguyen hatte sich beim Länderkampf gegen die Schweiz und Rumänien in Schaffhausen Schien- und Wadenbein gebrochen. Fabian Hambüchen, der männliche Star des diesjährigen Swiss Cup, turnte wegen einer Achillessehnenverletzung nur an drei Geräten. Und Boden-Europameister Matthias Fahrig war wegen einer Zahnentzündung geschwächt.

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