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Davos wahrt Ungeschlagenheit

Davos ist in den diesjährigen Playoffs weiter ungeschlagen. Der Qualifikationssieger setzte sich im Halbfinal gegen den EV Zug auswärts 5:2 durch.

In der 50. Minute gelang Gregory Sciaroni, der alleine auf EVZ-Goalie Jussi Markkanen hatte losziehen können, vor 7015 Zuschauern die erstmalige Führung für die Bündner. Danach liess der Rekordmeister nur noch wenig anbrennen, das 4:2 von Petr Taticek (58.) und das 5:2 von Robin Grossmann (60.) waren die logische Konsequenz aus dem stilsicheren Auftreten der Bündner, die den 13. Sieg in Serie feierten und den ersten in dieser Saison in der ausverkauften Zuger Bossard-Arena.

Zuvor hatten die Gäste zweimal einen Rückstand aufgeholt: In der 10. Minute erzielte Reto von Arx, der sich zudem noch zwei Assists gutschreiben liess, nach herrlicher Vorarbeit von Taticek das 1:1. Für den Leitwolf der Bündner ging damit eine 13 Spiele dauernde Torflaute zu Ende; sein letzter Treffer datierte vom 15. Januar. Für das 2:2 zeichnete in der 22. Minute Beat Forster mit einem sicher nicht unhaltbaren Schuss verantwortlich.

Obwohl der Sieg der Davoser in Ordnung ging, war die Niederlage für Zug ärgerlich. Einerseits hätte das Spiel für die Zentralschweizer nicht besser beginnen können, denn Corsin Casutt traf nach nur 28 Sekunden aus kurzer Distanz zum 1:0 - den Pass spielte Glen Metropolit von hinter dem Tor. Casutt reüssierte bereits zum sechsten Mal in den laufenden Playoffs.

Andererseits konnten die Zuger kurz nach dem 2:1 von Sven Lindemann (16.), der nach einem Kraftakt von Björn Christenreüssierte, während vier Minuten in Überzahl agieren, weil Beat Forster den Zuger Stürmer Damien Brunner mit dem Stock im Gesicht traf, worauf dieser stark blutete und nicht mehr zurückkehrte. Doch brachten die Gastgeber bei dieser "goldenen" Chance nur wenig zu Stande. Auch das 2:2 (22.) war aus Sicht der Zuger ärgerlich, hatte doch Rafael Diaz in der Aktion zuvor das 3:1 auf dem Stock gehabt.

Zug - Davos 2:5 (2:1, 0:1, 0:3).

Bossard Arena. - 7015 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber/Prugger, Kaderli/Abegglen. - Tore: 1. (0:28) Casutt (Metropolit, Patrick Fischer) 1:0. 10. Reto von Arx (Taticek, Grossmann) 1:1. 16. Sven Lindemann (Sutter, Björn Christen) 2:1. 22. Forster 2:2. 50. Sciaroni (Tallarini) 2:3. 58. Taticek (Reto von Arx, Ramholt) 2:4. 60. Grossmann (Ramholt, Reto von Arx) 2:5. - Strafen: je 4mal 2 Minuten.

Zug: Markkanen; Wozniewski, Patrick Fischer; Diaz, Oppliger; Chiesa, Snell; Blaser; Björn Christen, Metropolit, Casutt; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Sven Lindemann, Sutter, Rüfenacht; Di Pietro, Duri Camichel, Fabian Lüthi; Rossi.

Davos: Genoni; Stoop, Forster; Ramholt, Grossmann; Jan von Arx, Back; Tallarini; Guggisberg, Reto von Arx, Taticek; Sykora, Marha, Sejna; Bürgler, Rizzi, Dino Wieser; Sciaroni, Steinmann, Joggi; Marc Wieser.

Bemerkungen: Zug ohne Corsin Camichel (krank). Davos ohne Samuel Guerra, Untersander, Bednar und Jinman (alle überzählig). - 4. Pfostenschuss Bürgler. - 17. Damien Brunner verletzt ausgeschieden.

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