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Demonstration der Schaffhauser Handballer

Die Kadetten Schaffhausen geben sich im ersten Playoff-Finalspiel keine Blösse. Der Favorit deklassiert St. Otmar St. Gallen mit 18 Toren Differenz.

Strahlemänner: Die Kadetten sind auf Meisterkurs.
Strahlemänner: Die Kadetten sind auf Meisterkurs.
Keystone

Eine Topmannschaft zeichnet sich dadurch aus, im entscheidenden Moment in Bestform zu sein. Dies sind die Kadetten Schaffhausen definitiv. Nach dem 3:0 im Halbfinal gegen Wacker Thun liessen sie in der ersten Finalpartie auch St. Otmar beim 31:13 keine Chance. Gegen die St. Galler hatten sie zuvor sämtliche vier Saisonduelle verloren.

Unter der Regie des überragenden Gabor Csaszar führten die Schaffhauser bereits zur Halbzeit vorentscheidend 16:9. Der ungarische Internationale, der Mitte Februar von Paris Saint-Germain zu den Kadetten gestossen war, erzielte alle seine sechs Tore in den ersten 30 Minuten. Nach der Pause kam keine Spannung mehr auf. Im Gegenteil: Es dauerte bis zur 49. Minute, ehe die Gäste zum 10:23 erstmals trafen. Der Schaffhauser Torhüter Nikola Portner, der in der 49. Minute ausgewechselt wurde, brachte es mit 15 Paraden auf eine sensationelle Abwehrquote von 60 Prozent.

St. Otmar, das im Halbfinal überraschend Cupsieger Pfadi Winterthur mit 3:2 Siegen ausgeschaltet hatte, hielt lediglich bis zum 7:9 (18.) mit, und dies auch nur dank Torhüter Martin Galia, der bis dahin acht Schüsse abwehrte. Total kam der tschechische Nationalkeeper in 47 Minuten auf 15 Paraden.

Es ist kein Geheimnis, dass die müde wirkenden St. Galler im Angriff in erster Linie von ihren starken Ausländern im Rückraum leben. Topskorer Tomas Babak (2), Vedran Banic (3) und Jakub Szymanksi (1) blieben jedoch weit unter ihren Möglichkeiten, was auch an der starken Verteidigungsarbeit der Kadetten lag. Bis zur Pause - die zweite Halbzeit kann nicht mehr wirklich zum Massstab genommen werden - benötigte das Trio für seine vier Tore nicht weniger als 19 Abschlüsse. Damit ist eigentlich schon alles gesagt.

Die Vergangenheit gibt St. Otmar allerdings Anlass zur Hoffnung. Bereits im Halbfinal gegen Pfadi hatten die St. Galler die erste Partie klar verloren (16:28). Die Finalserie geht am Samstag weiter.

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