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Die Schweizer Nationalmannschaft will sich rehabilitieren

Die Schweizer Handballer treffen heute ab 16.00 Uhr in Schaffhausen auf Spanien.

Zwar dürfen von den Schweizern gegen Spanien im zweiten Spiel der zweiten Phase der EM-Qualifikation keine Punkte erwartet werden. Sie haben jedoch gegenüber der 24:30-Niederlage vom Mittwoch in Mazedonien einiges gutzumachen.

David Graubner, einer der wenigen Aktivposten in Skopje, hatte vor dem Spiel gesagt, dass sie nun endlich einen Schritt weiterkommen wollen. Danach erklärte er: "Es war ein sehr frustrierender Abend. Ich bin ein Stück weit desillusioniert."

In der Tat macht der Auftritt der Schweizer wenig Hoffnung auf eine positive EM-Qualifikation - das Ziel ist Rang 3. Allerdings muss der SHV-Auswahl zugute gehalten werden, dass einige Spieler wegen Verletzungen fehlen. Dies wirkt sich vor allem auf die Verteidigung gravierend aus. Mit dem aktuellen Kader ist das Team von Goran Perkovac praktisch dazu gezwungen, mit einer offensiven Deckung zu agieren. Es bleibt allerdings nur wenig Zeit, um an Feinheiten zu arbeiten. Mit dem 6-0-System lieferten die Schweizer jeweils solide Leistungen ab.

Wichtig wäre es auch für die Schweizer Nationalmannschaft, ein positives Zeichen zu setzen. Zwar ist es vermessen, gegen das Weltklasse-Team von Spanien einen Sieg zu verlangen, doch spielerisch besitzt die SHV-Auswahl im Vergleich zur Partie in Mazedonien Luft nach oben. "Es war ein Schuss vor den Bug", erklärte Graubner. Nun sei jedem klar, dass es so nicht gehe. "Wir wollen zeigen, dass auch wir Handball spielen können."

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