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Die Serie findet keine Fortsetzung

Nach vier Siegen in Folge hat der BSV Bern gegen Kriens-Luzern keine Punkte geholt. Die 25:27-Niederlage wäre bei besserer Chancenverwertung zu vermeiden gewesen.

Auf dem Boden gelandet: Auch diese Flugeinlage von Kaspar Arn führte nicht zum Erfolg.
Auf dem Boden gelandet: Auch diese Flugeinlage von Kaspar Arn führte nicht zum Erfolg.
Stefan Wermuth

Man sah, dass der BSV Bern deutlich sicherer agiert als noch vor wenigen Wochen. Edin Tatar überzeugte im Tor mit 13 Paraden, Spielmacher Ante Kaleb ist auf das Niveau gelangt, das man sich von ihm erhofft hatte. Dazu trat der Gegner Kriens-Luzern ohne seinen kompletten Stammrückraum an. Der Slowene Jernej Papez und der frühere BSV-Regisseur Thomas Hofstetter fehlten verletzt, dazu sass der angeschlagene weissrussische Topskorer Hleb Harbuz während der gesamten Spielzeit auf der Bank.

Und doch verloren die Berner ein Spiel, in dem es lange schien, dass sie am Schluss irgendwie doch noch als Sieger vom Platz gehen könnten. Das 25:27 gegen die drittplatzierten Innerschweizer gehört in die Kategorie jener Niederlagen, die nicht zwingend sind, und bedeutete das Ende einer zuvor vier Spiele währenden Siegesserie.

Kein Tor mehr

Das Problem in der entscheidenden Spielphase lag in der Offensive. Kaspar Arns Tor zum 25:25 vier Minuten und 26 Sekunden vor Schluss war der letzte Treffer der Gastgeber. Anschliessend vergab Matthias Gerlich einen Siebenmeter, Kriens-Luzern verteidigte hart, liess nur noch wenige Abschlüsse zu, selbst in Überzahl reüssierten die Berner nicht mehr.

«Mich nervt es sehr, dass wir heute verloren haben», meinte der BSV-Topskorer Simon Getzmann. «Wir müssen im Video anschauen, warum wir nicht mehr zum Erfolg gekommen sind.» Danach sprach er auch noch die Schiedsrichterleistung ein. Die Unparteiischen unterbrachen einige Angriffe des Heimteams, die man auch hätte weiterlaufen lassen können. Darunter auch solche, die zu guten Torchancen geführt hätten. «Wenn man dann zweimal einen Angriff beginnen muss, wird es gegen eine so starke Abwehr schwierig», sagte Getzmann.

Dem Team gut tut die Rückkehr von Kreisläufer Luca Mühlemann, der mit seiner emotionalen Art der Mannschaft Im­pulse verleihen kann. Nach seiner Verletzungspause stand er erstmals wieder in der Start­formation. Auch Niederlagen gehen Mühlemann sehr nahe. Er war der erste Berner, der nach der Ehrung der besten Akteure das Spielfeld verliess. Er wählte dafür die sich ihm am nächsten befindende, in die Katakomben der Halle führende Türe.

BSV Bern - Kriens-Luzern 25:27 (14:14)

825 Zuschauer. – SR Capoccia/Jucker. – Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen BSV Bern, 6-mal2 Minuten gegen Kriens-Luzern. – BSV Bern: Tatar (13 Paraden); Eggimann (2), Schnee­berger (1), Kaleb (7), Baumgartner, Getzmann (2/1), Isailovic, Spinola (3), Gerlich (6/4), Strahm (1), Arn (1), Freiberg, Mühlemann (2). – ohne Kusio, Rohr und Weingartner (alle verletzt).

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