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Der Aufsteiger wieder auf Kurs

Aufsteiger EHC Biel ist mit einem 4:3-Zittersieg im Schlüsselspiel gegen Ambri nach sechs Niederlagen wieder zu einem Erfolgserlebnis gekommen. Im Kampf um die Playoff-Qualifikation sind die Seeländer wieder auf Kurs.

Biel hat im Duell der beiden punktgleichen Mannschaften aus dem hinteren Tabellenviertel gegen Ambri den kompakteren und defensiv solideren Eindruck gemacht. Der siebte Saisonsieg der Seeländer (und der fünfte, der mit drei Punkten belohnt wurde) geht durchaus in Ordnung, obwohl er in der Schlussphase in Frage gestellt wurde. Positiv dürfte sich in den kommenden Partie auswirken, dass der Personalbestand wieder praktisch vollzählig ist.

Unverkennbare Parallelen

Bei beiden Teams waren vor der zweiten Direktbegnung in dieser Qualifikation unverkennbare Parallelen auszumachen. Aufsteiger Biel verlor zuletzt sechs Mal in Folge und holte dabei einen einzigen Zähler. Die Tessiner kassierten ebenfalls sechs Niederlagen, ergatterten dabei aber immerhin noch drei Punkte. Biel (gegen Zug) und Ambri (gegen die Kloten Flyers) vermochten sich vor dem gestrigen Duell letztmals am 17. Oktober drei Punkte zu holen. Und schliesslich beklagten beide Teams in den letzten Wochen arges Verletzungspech. Während bei den Seeländern gestern die zuvor langzeitverletzten Martin Steinegger, Deny Bärtschi und Stefan Tschannen ihr Comeback gaben, fehlten bei Ambri Standardgoalie Thomas Bäumle (Saisonenden nach Kreuzbandriss) sowie die offensive «Lebensversicherung » Erik Westrum. Der Amerikaner hat in elf Spielen 13 Tore für die Leventiner erzielt. Gemäss Ambri-Sportchef Peter Jaks sollte Westrum am Samstag im Heimspiel gegen die SCL Tigers wieder einsatzbereit sein.

Ambris Torhüterproblem

Während Biel seine Fans mit einem Blitzstart und drei Toren in 15 Minuten verzückte, wirkte Ambris Defensive im Startdrittel völlig überfordert. Auf dem Torhüterposten zeichnet sich bei den Tessinern ein Problem ab. Auch wenn der 19-jährige Lorenco Croce, der gegen die Seeländer erst seine dritte Partie in der National League A bestritt, nicht allein für die Niederlage der Gäste verantwortlich gemacht werden kann. Aber jene Sicherheit, wie sie sein Gegenüber Marco Wegmüller ausstrahlte, konnte konte man bei Croce nie feststellen. Wollen die Tessiner ihr Ziel Playoff-Qualifikation nicht schon frühzeitig aus den Augen verlieren, drängt sich wohl ein Goalie-Transfer auf.

Biels Nachlassen

Nicht zum ersten Mal wurden die Bieler mit einem klaren Vorsprung im Rücken vor allem im zweiten Abschnitt etwas unkonzentrierter. Ambri nutzte eine doppelte Überzahl zum 2:3-Anschlusstor, der aufmerksame Wegmüller verhinderte danach mit einigen guten Paraden den in der Luft liegenden Ausgleich. Immerhin sorgte dann der Kanadier David Ling in der 37. Minute für das 4:2 der Bieler.

Auch im Schlussdrittel tat sich die Mannschaft von Chefcoach Heinz Ehlers nach dem erneuten Anschlusstreffer der Tessiner (56. Minute) nochmals sehr schwer, die drei wichtigen Punkte ins Trockene zu bringen.

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