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Ein entscheidendes 21. Pflichtspiel

Lausanne-Sport ist heute Donnerstag bei Sparta Prag (21.05 Uhr/live SF zwei) auf erste Punkte angewiesen, will es weiterhin von einem Vorstoss in die K.o.-Runde träumen.

Lausanne-Sport hat in diesem Herbst ein Programm zu bewältigen, das eigentlich jede Challenge-League-Mannschaft überfordern müsste. In der knapp 21 000 Zuschauer fassenden Prager Arena werden die Waadtländer bereits ihr neuntes Europacup-Spiel in dieser Saison bestreiten - und dies nur vier Tage nach dem Ausscheiden im Cup, also dem Wettbewerb, der in der letzten Saison den europäischen Höhenflug überhaupt ermöglicht hatte.

Das 0:2 am Sonntag gegen Bellinzona war das dritte Spiel in Folge, das die in dieser Saison bislang so erfolgsverwöhnten Lausanner nicht gewinnen konnten. Allerdings kann von einem Formsturz nicht die Rede sein, denn der siebenfache Schweizer Meister ist in den letzten Wochen unter der Last der Spiele - heute bestreitet Lausanne sein 21. Pflichtspiel der Saison - keineswegs zusammengebrochen. Gegen Bellinzona war der Unterklassige nicht schlechter, gegen den FC Aarau in der Meisterschaft machten die Lausanner in den letzten 20 Minuten einen 0:2-Rückstand wett, nachdem sie drei Tage zuvor in Palermo das torlose Remis um nur elf Minuten verpasst hatten.

Nur, damit die Chancen auf ein Weiterkommen in der Europa League bestehen bleiben, benötigt der Schweizer Vertreter nun Tore und Punkte. Bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt werden es die Waadtländer mit dem ältesten und erfolgreichsten Fussballklub Tschechiens zu tun bekommen. Seit 1993 war er 11 Mal tschechischer Meister, zuvor 24 Mal Titelträger in der Tschechoslowakei. Dazu kommen 17 Cupsiege.

Die klingenden Namen im Sparta-Kader sind im Verlauf der letzten Jahre allerdings immer rarer geworden. In der Vergangenheit standen Pavel Nedved, Karel Poborsky, Jan Koller oder Tomas Rosicky auf dem Feld des Letna-Stadions. Heute sind der 36-jährige Routinier Tomas Repka, der zusammen mit dem Ex-Aarauer Erich Brabec die Innenverteidigung bildet, und die 18-jährige Sturmhoffnung Vaclav Kadlec die Stützen der Mannschaft.

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