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Erneut Streit zwischen BMW Oracle und Alinghi

Die Streitereien zwischen den America's-Cup-Kontrahenten BMW Oracle und Alinghi nehmen kein Ende.

Laut dem amerikanischen Syndikat soll der Titelverteidiger aus der Schweiz mit dem Gebrauch von in den USA hergestellten Segeln gegen die "Deed of Gift" verstossen haben. In der Stiftungsurkunde stehe, dass die Yacht inklusive Rumpf, Mast und Segel in jenem Land hergestellt werden müsse, das der Club repräsentiere, sagte Marcus Young, Commodore des San Francisco Golden Gate Yacht Club. Gemäss Young soll Alinghi im Training Segel gebraucht haben, die in Minden, Nevada (USA), hergestellt worden seien.

Als "schlicht und einfach falsch" betitelte Alinghi die Anschuldigungen des Herausforderers. Die Yacht Alinghi 5 erfülle die Anforderungen der "Deed of Gift"; das Boot sei in der Schweiz gebaut worden, genau wie die Segel auch, liess der Titelverteidiger in einem Statement verlauten. BMW Oracle versuche weiterhin, den America's Cup vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen, sagte Fred Meyer, Vice-Commodore der Société Nautique de Genève.

Momentan befinden sich die beiden Boote auf dem Weg nach Valencia. Vor der spanischen Hafenstadt findet ab dem 8. Februar in einem Best-of-7-Duell zwischen Alinghi und BMW Oracle die 33. Austragung des America's Cup statt.

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