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Ex-Weltmeisterin Pesko bereits ausgeschieden

Für die Rückkehrerin Manuela Pesko (31) endeten die Spiele in Vancouver frühzeitig.

Die Halfpipe-Spezialistin scheiterte nach zwei Stürzen als 25. bereits in der Qualifikation. Ursina Haller (24) bleibt im Halbfinal eine zweite Chance, unter die Top 12 vorzustossen.

Pesko fehlte im ersten wichtigen Wettkampf seit ihrem Comeback auf die Tour das Format und für einmal die Nervenstärke ihrer besten Tage, um mit der Welt-Elite mitzuhalten. Seit ihrem WM-Titel 2007 hat das Gros der internationalen Konkurrenz markant zugelegt.

Doppel-Spins allein genügen nicht mehr, schwierige "Combos", Höhe und stilsichere Runs gleichermassen sind gefragt. Coach Marco Bruni ortete den Grund des Scheiterns an einem anderen Ort: "Sie fuhr im Training gut. Im Wettkampf wollte sie wohl zu viel."

Die Australier Torah Bright überflog wie am Abend zu vor Shaun White alle - sogar die US-Stars Kelly Clark und Hannah Teter, die beiden letzten Olympiasiegerinnen. Das Niveau in den Top 6, die sich direkt für den Final qualifizierten, war in technischer Hinsicht verblüffend hoch.

Haller zeigte ihren besten Sprung, einen Trick mit zweieinhalb Spins noch nicht. Ein Zwischenziel hat die Bündnerin indessen erreicht. 50 Prozent der zwölf Halbfinalistinnen werden in die beiden entscheidenden Durchgänge unter Flutlicht vorstossen.

Trotz ihrer Steigerung im zweiten Lauf und einer Note von 31,9 büsste Haller auf die zwölftplatzierte Chinesin Jiayu Liu (Vierte im FIS-Weltranking) 1,4 Punkte ein. Im Training stand die Schweizerin einen "900er". Gelingt ihr dieses Manöver, wäre die Differenz wettzumachen.

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