Zum Hauptinhalt springen

FIFA schliesst Bin Hammam und Warner vorläufig aus

FIFA-Präsident Joseph Blatter steht am nächsten Mittwoch vor einer problemlosen Wiederwahl für die nächsten vier Jahre.

Die Ethik-Kommission sprach ihn am Sonntag von sämtlichen Anschuldigungen frei, währenddem Mohamed bin Hammam auf eine Kandidatur verzichtet.

Sowohl Blatter als auch Bin Hammam mussten in Zürich vor der Ethik-Kommission der FIFA erscheinen, nachdem diese eine Untersuchung wegen Korruptionsverdachts eröffnet hatte. Während sich die Anschuldigungen gegenüber dem Walliser als haltlos erwiesen, wurde das FIFA-Exekutivmitglied aus Katar zusammen mit FIFA-Vizepräsident Jack Warner, einem weiteren Vizepräsidenten aus der Karibik, wegen des Verdachts der Korruption vorläufig suspendiert. Ihnen wird bis auf weiteres jegliche Tätigkeit im Fussball untersagt. Die Untersuchungen sollen nach der Sicherung weiterer Fakten und Beweise fortgeführt und Anfang Juli abgeschlossen werden.

Wenige Stunden vor seiner Anhörung hatte Bin Hammam bereits seine Kandidatur als FIFA-Präsident zurückgezogen. Nach dieser spektakulären und unerwarteten Entwicklung dürfte einer Wiederwahl Blatters am Mittwoch im Zürcher Hallenstadion nichts mehr im Wege stehen. FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke bestätigte, dass die Präsidentenwahl wie vorgesehen stattfinde. Nur der Kongress könnte am Mittwoch die Wahl noch absagen oder verschieben. Dafür wäre jedoch eine Dreiviertels-Mehrheit der 208 Delegierten nötig, was als unwahrscheinlich erachtet wird.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch