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Frankreich nach Finalsieg gegen Kroatien auch Europameister

Frankreich schrieb an der EM in Österreich Handball-Geschichte. Dank des 25:21-Finalsieges gegen Kroatien schaffte die "Equipe tricolore" als erstes Team das Triple aus Olympiasieg, WM- und EM-Titel.

Wie im Halbfinal gegen Island drehten die Franzosen auch im Final in Wien in der zweiten Hälfte auf - zur Pause hatte es 12:12 gestanden. Von der 32. bis zur 38. Minute machten sie aus einem 12:13 ein 17:13. Und nachdem sich die Kroaten wieder auf 18:19 (48.) herangekämpft hatten, setzten sie sich während einer zweiminütigen Überzahl auf 22:18 (51.) ab. Damit war die Partie vorentschieden.

Wie bereits im WM-Final 2009, als sich Frankreich mit 24:19 gegen Kroatien durchgesetzt hatte, bildete die Defensive um den als weltbesten Verteidiger geltenden Didier Dinart die Basis zum Titel. Fanden die Osteuropäer doch einmal eine Lücke, hexte Mal für Mal der französische Torhüter Thierry Omeyer. Der Welthandballer von 2008 erreichte mit zwölf Paraden, wobei er drei Penaltys hielt, eine Abwehrquote von 38 Prozent. Vorne konnten sich die Franzosen auf Nikola Karabatic verlassen. Der im serbischen Nis geborene Aufbauer war mit sechs Toren der beste Werfer seines Teams.

Die Kroaten mussten sich zwar zum vierten Mal an internationalen Meisterschaften mit Silber begnügen, dennoch dürften sie nach der ersten Enttäuschung mehr als zufrieden sein. Kulttrainer Lino Cervar hatte sein Team im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 stark verjüngt.

Der Olympia-Zweite Island sicherte sich erstmals eine EM-Medaille. Das Team von Gudmundur Gudmundsson gewann im Spiel um Rang 3 gegen Polen 29:26. Nachdem die Isländer zur Pause komfortabel 18:10 geführt hatten, wurde es nochmals spannend. In der 55. Minute führten sie nur noch 26:25.

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