«YB hat uns von Anfang an ernst genommen»

Die Sensation ist ausgeblieben, der FC Breitenrain konnte den Quartierrivalen YB im Cup nicht in Bedrängung bringen. Was bleibt, sind gute Erinnerungen.

Breitenrain-Captain Raphael Kehrli über das Cup-Highlight gegen YB. Video: Martin Bürki

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Mit 40 Jahren durfte Raphael Kehrli, selbst einst ein Young Boy, den FC Breitenrain gegen Guillaume Hoarau und Co. aufs Feld führen. Für mehr als einen Achtungserfolg hat es dem klaren Aussenseiter am Ende aber doch nicht gereicht. «Wir hätten frecher auftreten dürfen, hatten etwas zu viel Respekt vor YB», findet Kehrli nach dem Spiel. «Aber: YB hat uns auch von Anfang an sehr ernst genommen.»

Das unglückliche zweite Tor

Mit etlichen Paraden hielt Breitenrain-Goalie Leonard Kiener sein Team lange im Spiel – ehe ausgerechnet dem Schlussmann ein Lapsus unterlief, als er sich von Thorsten Schicks verunglückter Hereingabe in der nahen Torecke erwischen liess. «Es tut mir leid für die Mannschaft, denn wir haben gut gekämpft. Das 0:2 fiel zum dümmsten Zeitpunkt», so Kiener selbstkritisch.

Leonard Kiener hat gegen YB toll gehalten – bis zu dieser verhängnisvollen 54. Minute. Video: Martin Bürki

Auch Kiener hat eine YB-Vergangenheit, spielte von der U14 bis zur U21 für die Gelb-Schwarzen. Unter anderem war er Konkurrent von David von Ballmoos, der neuen Nummer 1 bei den Young Boys. «Ich habe seinen Werdegang mitverfolgt», sagt Kiener, «und mag ihm den Erfolg von Herzen gönnen. Auch heute hat ‹Dave› toll gehalten.»

Der 22-jährige Kiener muss bald wieder gegen Gegner wie Lausanne-Ouchy oder Bavois Bälle halten. Kein Problem für ihn: «Ich habe einen anderen Weg eingeschlagen, und für mich ist Breitenrain die beste Lösung.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.08.2017, 21:28 Uhr

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