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Ab sofort kämpft Fischer um seinen Job

FCZ-Trainer Urs Fischer stellt sich vor seine Spieler und bringt sich dadurch selbst in Gefahr. Der Zürcher übernimmt die Verantwortung für drei Startniederlagen in der Meisterschaft.

Schwer gezeichnet: FCZ-Trainer Urs Fischer hat schwere Zeiten.
Schwer gezeichnet: FCZ-Trainer Urs Fischer hat schwere Zeiten.
Keystone
Morgen geht es für Fischer (l.) und Verteidiger Mathieu Beda im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation um Millionen.
Morgen geht es für Fischer (l.) und Verteidiger Mathieu Beda im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation um Millionen.
Keystone
Präsident Ancillo Canepa, Sportchef Fredy Bickel und Trainer Urs Fischer haben eine Krise zu bewältigen.
Präsident Ancillo Canepa, Sportchef Fredy Bickel und Trainer Urs Fischer haben eine Krise zu bewältigen.
Keystone
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«Uns fehlen die Emotionen und die Leidenschaft», sagte Urs Fischer nach der 1:2-Niederlage in Lausanne in die laufenden TV-Kameras. Dafür sei der Trainer verantwortlich. Urs Fischer ist selbstkritisch, er übernimmt die volle Verantwortung für den miserablen Saisonstart. Zeit bleibt ihm schon gar keine, um grosse Retuschen anzubringen. Morgen geht es in der Qualifikation zur Champions League im Rückspiel gegen Standard Lüttich um Millionen. Bei einem Sieg oder einem 0:0 wären die Zürcher nach dem beachtlichen 1:1 im Hinspiel schon einmal für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert, was dem FCZ fünf Millionen Einnahmen bescheren würde. Falls der FCZ ausscheidet, könnte man hingegen die 25 Millionen für die Champions League nicht mehr budgetieren. Bei einem Ausscheiden gegen Lüttich hätten die Zürcher wenigstens noch eine Chance über ein weiteres Qualifikationsspiel – ein letzter Hoffnungslauf, die Europa League doch noch zu erreichen.

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