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Adieu Romantik, hallo Kommerz

E-Sport: Luca Boller ist der erste «Fifa»-Profi in der Schweiz. Der FC Basel sieht einen Wachstumsmarkt, die Fans fürchten einen Kulturverlust.

Philipp Loser und Christian Zürcher
Luca Boller ist der erste E-Sportler der Schweiz, der das Spiel «Fifa» als Vollprofi spielt. Foto: Urs Jaudas
Luca Boller ist der erste E-Sportler der Schweiz, der das Spiel «Fifa» als Vollprofi spielt. Foto: Urs Jaudas

Wackler links, Wackler rechts, Schuss, drin. Easy. Cristiano Ronaldo dreht ab und jubelt vor der Basler Muttenzerkurve. Die Fans freuen sich mit ihm, denn Ronaldo trägt ein Shirt des FC Basel. So wie Neymar und Paul Pogba, die sich jetzt auch vor der Kurve versammeln.

«Es ist ein bisschen surreal», sagt Luca Boller, genannt Lubo. Er meint nicht seinen hochfrisierten FC Basel, mit dem er auf der Konsole eben das 1:0 gegen die bedauernswerten Young Boys erzielt hat. In seiner Gaming-Welt bestehen alle Teams aus Neymar, Ronaldo und Pogba. Die haben einfach bessere Werte, alle weit über 90 Punkte. Ein FCB-Stürmer wie Albian Ajeti kann mit seinen 76 Punkten in der virtuellen «Fifa»-Welt nicht mithalten.

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