Zum Hauptinhalt springen

Ähnliches Produkt, andere Positionierung

Mit der Fertigstellung der Arena Thun werden der FC Thun und YB auch zu Mitbewerbern um Sponsoringgelder. Vor dem Derby im Stade de Suisse am Samstag äussern sich die CEOs Ilja Kaenzig und Alain Kappeler über diese neue Situation.

Harmonisches Gegeneinander: YB (mit Moreno Costanzo/rechts) und der FC Thun (mit Timm Klose) sind beide noch auf der Suche nach neuen Sponsoren.
Harmonisches Gegeneinander: YB (mit Moreno Costanzo/rechts) und der FC Thun (mit Timm Klose) sind beide noch auf der Suche nach neuen Sponsoren.
Andreas Blatter

Zum viertletzten Mal haben die Obi-Biber am Samstag im Stade de Suisse ihren Auftritt als YB-Maskottchen. Am Saisonende ist Schluss mit den Vorstellungen der orangen Figuren. Der Arbeitgeber der Biber, der Grossverteiler Migros, dem die Baumarktkette Obi gehört, zieht sich nach fünf Jahren bekanntlich als Hauptsponsor der Young Boys zurück. Der Wechsel in der YB-Führung letzten Sommer soll einen Einfluss auf den Entscheid der Migros Aare gehabt haben, wird vermutet. Fast zwei Millionen Franken dürfte der Detailhandelsriese insgesamt pro Jahr für die Young Boys ausgegeben haben. Der Abgang hängt aber auch mit dem Klub zusammen, auf den die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic morgen trifft: Die Migros unterstützt ab nächster Saison als einer von zwei sogenannten «Platinsponsoren» den FC Thun. Sie wird auch das Einkaufszentrum Panorama-Center betreiben, das unmittelbar neben dem neuen Thuner Stadion entsteht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.