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Affolter überzeugt bei Bundesliga-Debüt

Der frühere YB-Verteidiger François Affolter hat am Samstag erstmals Bundesligaluft geschnuppert. Das Verfolgerduell zwischen Affolters Bremen und Bayer Leverkusen endete 1:1.

Affolter und Werder Bremen (rechts im Bild Teammanager Klaus Allofs): Das scheint zu passen.
Affolter und Werder Bremen (rechts im Bild Teammanager Klaus Allofs): Das scheint zu passen.
Keystone

Kaum in Bremen angekommen stand François Affolter im Spiel gegen Leverkusen schon in der Startelf. Der 20-jährige Seeländer fand seinen Platz ohne Verzögerung. Gemäss dem «Weser Kurier» lieferte er ein «grundsolides Spiel» ab. 90 Prozent seiner Pässe seien angekommen, schrieb die Lokalzeitung. «Das macht Lust auf mehr.»

Der «Weser Kurier» gibt bei der Benotung allerdings zu bedenken, dass es ein dankbarer Auftakt für den Schweizer gewesen sei. «In der ersten Halbzeit war er ohne direkten Gegenspieler und konnte sich erst mal eingewöhnen.» Mit der Einwechslung seines Landsmannes Eren Derdiyok sei er dann stärker gefordert worden und habe seine Sache solide gemacht.

Zu stark für die Bank

Vom ersten Auftritt des 20-Jährigen waren offenbar auch die Werder-Fans angetan. Im Fanforum wurde der Debütant mit Lob überhäuft. Besonders beeindruckt waren die Zuschauer von Affolters «Ruhe am Ball» und seinen «schönen Spieleröffnungen». Ihm gebühre Respekt, weil er sich auf Anhieb gut eingeordnet und eingebracht habe.

Ein Diskussionsteilnehmer will sogar schon gemerkt haben, dass Affolter zu stark ist für die Ersatzbank. Er fragt sich, was passieren wird, wenn die beiden Innenverteidiger Prödl und Naldo wieder fit sind.

Wut im Bauch

Gegenüber dem «Blick» erklärte Affolter seinen starken Auftritt damit, dass ihn die Wut, endlich spielen zu dürfen, auf den Beinen gehalten habe. Mittlerweile sehe er es auch positiv, dass er bei YB zum Innenverteidiger Nummer vier degradiert worden sei. Sonst wäre er jetzt nicht in Bremen.

si/js

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