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Am Feinschliff gearbeitet

Am Sonntag startet der FC Langenthal mit einem Heimspiel in die Rückrunde der interregionalen 2. Liga. Zum Auftakt kommt es gleich zum Derby gegen den FC Konolfingen. Coach Fabrizio Romano ist zuversichtlich.

Die Spieler von Langenthal wollen auch in der Rückrunde jubeln.
Die Spieler von Langenthal wollen auch in der Rückrunde jubeln.
Marcel Bieri

«Das wird eine interessante und spannende Angelegenheit», sagt Langenthal-Coach Fabrizio Romano kurz vor dem Start der Rückrunde in der interregionalen 2. Liga. Diese beginnt für die Langenthaler mit einem Heimspiel. Spielbeginn ist am Sonntag um 15 Uhr, der FCL empfängt zum Kantonalderby das von Hans-Peter Kilchenmann trainierte Konolfingen.

Zur Vorbereitungsphase der Oberaargauer meint der in Hindelbank wohnhafte Trainer Romano: «Wir haben extrem viel gearbeitet. Dabei lernte ich die Spieler besser kennen. Weiter haben wir am Feinschliff für die Rückrunde gearbeitet. Die im letzten Herbst gemachten Fehler haben wir richtig analysiert.» Romano mahnt aber auch zur Vorsicht: «Es wird nicht von heute auf morgen gehen. Wir befinden uns in einem stetigen Prozess, damit sich die Spieler, aber auch die Leute vom Staff weiterent­wickeln.»

Unglückliches Aus im Cup

Am letzten Sonntag schieden die Langenthaler in der Qualifikation für den Schweizer Cup für die nächste Saison gegen ein starkes Goldau aus. «Wir haben nicht unseren besten Tag erwischt, obschon wir verdient früh in Führung gingen. Meine Mannschaft beging aber zu viele Fehler, und auch die Chancenauswertung liess zu wünschen übrig», sagt Trainer Romano. Deshalb richtet sich die volle Aufmerksamkeit auf die Partien in der Rückrunde, in welcher die Oberaargauer ein ernsthaftes Wörtchen mitreden wollen.

Um das Ziel, vorne in der Tabelle mitzumischen, in den kommenden Wochen zu erreichen, fordert der Langenthaler Trainer, «dass die Mannschaft angehalten ist, stetig auf dem gleich hohen Niveau zu spielen und dabei zu punkten. Zu Beginn sind wir noch nicht ganz konkurrenzfähig, weil einige wichtige Spieler nicht zur Verfügung stehen. Der Auftakt ist zwar nicht entscheidend, aber trotzdem wichtig für uns.»

Zum Start der Rückrunde kommt es am Sonntag zum Derby gegen Konolfingen. Und die Langenthaler sind bereit, diese ­Herausforderung anzunehmen. «Schon beim Saisonstart, als wir mit einem Last-Minute-Tor gewannen, hat sich Konolfingen als unangenehmer, aufsässiger Gegner gezeigt. Wir zollen dem Gast den nötigen Respekt», sagt Romano und ergänzt: «Wir freuen uns aufs Derby, meine Spieler werden ihr Möglichstes geben, und letztlich wollen wir gewinnen.»

Langenthal werden der verletzte Adrian Kunz und der noch in den Ferien weilende Yves Mezger fehlen, welcher am letzten Samstag den Titel des Schweizer Meisters im Futsal mit seiner Mannschaft Minerva Bern errang. Mezger steigt am kommenden Montag ins Training mit seinen Mitspielern ein.

Eine enge Kiste

Trainer Romano ist davon überzeugt, dass sich die Rückrunde zu einer interessanten und spannenden Angelegenheit entwickeln wird. «Für mich zählen Spitzenreiter Allschwil, Binningen und Dornach zum Favoritenkreis. Aber auch Bern und Konolfingen dürfen nicht ausser Acht gelassen werden. Für alle Teams, welche hohe Ansprüche haben, ist es aber ein schmaler Grat.»

Nur die Mannschaften, die über ein breites Kader verfügen, dürften bis zum Schluss vorne mitspielen.

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