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Auftaktniederlage für die Schweiz bei der U-17-EM

Die Auswahl von Heinz Moser verlor gegen Portugal 0:3. Die Partie in Eschen-Mauren hätte durchaus einen anderen Ausgang nehmen können.

Die Vision der Schweizer ist der Gewinn des EM-Titels in Liechtenstein. Nach der Auftaktniederlage dürfen sie sich keinen Ausrutscher mehr erlauben, wenn sie ihr hohes Ziel noch verwirklichen wollen. Eine weitere Pleite am Freitag gegen die als stark eingestuften Spanier, die gegen Frankreich ihr erstes Spiel 2:1 gewonnen haben, könnte schon das Out bedeuten. Für die Halbfinal-Qualifikation ist zumindest der 2. Gruppenrang gefordert.

Die Schweizer waren gegen Portugal nicht derart chancenlos, wie dies das deutliche Resultat suggeriert. Die Iberer waren sicher effizienter. Und sie stellten ihren Gegner nach Balleroberung mit blitzschnellem Umschalten auf Offensive vor grosse Probleme. Bei allen drei Gegentreffern liessen sich die Schweizer auskontern.

Folgenschweres Missverständnis

Am Ursprung des wegweisenden 0:1 in der 25. Minute war ein Missverständnis zwischen Captain Mattia Desole und Mike Kleiber gestanden. Ein Portugiese fing den kurzen Pass und dann wurde Esgaio lanciert, der keine Mühe hatte, den Schweizer Goalie Yanick Brecher zu bezwingen.

Die Schweizer hätten zu diesem Zeitpunkt ihrerseits führen können. Vor allem in der Anfangsphase besassen sie gleich einige Möglichkeiten. Kurz nach der Pause beziehungsweise unmittelbar vor dem 0:2 scheiterte Aleksandar Zarkovic mit einem Kopfball an der Latte. Am Schluss wogen die fünf Absenzen von potenziellen Stammspielern wohl zu schwer. Besonders das Fehlen des gesperrten Top-Torschützen Stjepan Vuleta fiel negativ ins Gewicht.

si

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