Aus eigener Kraft gerettet

In der 2. Liga interregional hat der FC Lerchenfeld gegen Muri-Gümligen dank starker Moral 3:2 gewonnen und sicherte sich eine Runde vor Schluss den Klassenerhalt.

Lerchenfelds Melvin Sarbach bezwingt Muri-Gümligens Torhüter Remo Burri.<p class='credit'>(Bild: Markus Grunder)</p>

Lerchenfelds Melvin Sarbach bezwingt Muri-Gümligens Torhüter Remo Burri.

(Bild: Markus Grunder)

Der Abstiegskampf in der 2. Liga interregional zwischen dem FC Lerchenfeld und dem FC Muri-Gümligen begann für die Einheimischen denkbar schlecht. Denn bereits in der 6. Minute verstolperte der sonst zuverlässige Aussenverteidiger Muslji Isaki auf der ungewohnten Position des Innenverteidigers den Ball, Sturmspitze Daniele Battista brauchte für Muri-Gümligen nur noch zur frühen 1:0-Führung einzuschieben.

Danach beherrschten die Gäste das Spielgeschehen klar. Gegen das Sturmduo Felix Häsler und Battista fand die Lerchenfeld-Defensive vorerst fast kein Rezept. Und so kam es, wie es kommen musste: In der 26. Minute knallte Battista ein präzises Zuspiel von Häsler an die Lattenunterkante, von wo der Ball zum 0:2 im Tor landete.

Lerchenfelds Reaktion

Doch nun ging endlich ein Ruck durch die Mannschaft von Lerchenfeld-Trainer Bruno Feller. Vorerst hatte Muri-Torhüter Remo Burri jedoch kein Problem mit einem Schuss von Patrick Gerber aus rund 20 Metern (33.), und auch ein Geschoss von Steven Baumer machte er zwei Minuten später unschädlich.

Danach vergaben auf der Gegenseite für Muri-Gümligen die stets präsenten Angreifer Häsler und Battista, der einen präzisen Pass von Yves Ortelli nicht an Liechti vorbeibrachte, weitere gute Möglichkeiten. In der 41. Minute hatte Silvio Fuchs seine grossen Momente. Vorerst scheiterte er aus 10 Metern an Burri, doch mit seinem nächsten Vorstoss markierte er den 1:2-Anschlusstreffer, mit dem sich beide Mannschaften in die Pause verabschiedeten.

Kaum war die zweite Halbzeit angespielt, zischte auch schon ein Corner von Lerchenfelds Gerber nur knapp am entfernteren Lattendreieck von Muri-Gümligen vorbei. Die Oberländer machten nun viel Druck, und es folgten weitere starke Aktionen der Einheimischen durch Melvin Sarbach. Vorerst verzog er seinen Schuss nur knapp (65.).

Drei Minuten später markierte er auf einen Pass von Simon Moser den 2:2-Ausgleich. In der hektischen Schlussphase kam es dann sogar noch besser für Lerchenfeld: In der 82. Minute foulte Muri-Gümligens Burri den durchgebrochenen FCL- Einwechselspieler Florijan Dushica im Sechzehner – Sarbach verwandelte den Penalty ins linke tiefe Eck zum 3:2-Schlussresultat.

«Grossartig gespielt»

Lerchenfeld-Trainer Bruno Feller war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. «Wir feierten einen insgesamt verdienten Sieg und müssen jetzt in einer Woche in Allschwil nicht um den Klassenerhalt zittern. Die Mannschaft hat grossartig gespielt und den Sieg gegen einen nach der Pause stark nachlassenden Gegner mit grossem Willen erkämpft.» Lerchenfelds Mittelfeldspieler Gerber sagte derweil: «Wir boten endlich wieder eine gute Leistung, verteidigten hinten gut und überzeugten auch im Angriff.»

Dank des 3:2-Siegs verbleibt Lerchenfeld auch in der nächsten Saison in der 2. Liga interregional. Muri-Gümligen hingegen braucht im letzten Spiel einen Sieg gegen Prishtina, um nicht abzusteigen.

Berner Zeitung

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