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Basel nimmt die Thuner Geschenke an

Für Thun hat die Rückrunde mit einem 2:3 gegen Basel begonnen. Dank Oscar Scariones Treffer lag der Aufsteiger gegen den Meister zur Pause noch in Führung. In der Folge waren die Thuner nicht aufmerksam genug. Basel nutzte das zur Wende.

Basels Alex Frei dreht nach dem Tor zum 3:1 jubelnd ab und lässt die Thuner Enrico Schirinzi, Goalie David Da Costa und Verteidiger Timm Klose (vom links) konsterniert zurück.
Basels Alex Frei dreht nach dem Tor zum 3:1 jubelnd ab und lässt die Thuner Enrico Schirinzi, Goalie David Da Costa und Verteidiger Timm Klose (vom links) konsterniert zurück.
Keystone

Basels Trainer Thorsten Fink war ganz schön wütend. Er redete auf Schiedsrichter Cyril Zimmermann ein, fragte, wieso er seine Spieler verwarnt habe, und musste schliesslich von seinem Assistenten Heiko Vogel Richtung Kabine gezerrt werden. Für die Thuner hingegen war die Welt in Ordnung. Es war Pause und dank des Treffers von Oscar Scarione in der 19.Minute stand es 1:0. Dem Argentinier, den die Absetzung als Captain in der Winterpause scheinbar nicht in seiner Spiellaune gebremst hatte, war ein toller Treffer gelungen. Mit viel Geschick und Können (und bei Valentin Stockers Pfostenschuss in der 38.Minute auch mit etwas Glück) verteidigten die Thuner danach die Führung gegen einen sehr dynamisch auftretenden FC Basel. «In der ersten Halbzeit spielten wir nahezu perfekt», sagte Abwehrchef Stipe Matic. Das war einige Minuten nach dem Spiel, und der Kroate, verschwitzt und abgekämpft, musste daher seiner Spielbetrachtung anfügen: «Nach dem Seitenwechsel waren wir nicht mehr die gleiche Mannschaft.»

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