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Bentley von Tottenham-Boss nur geliehen?

Mauricio Pochettino geniesst nach seiner Entlassung bei Tottenham Hotspur die freie Zeit. Gleichzeitig bangt er um sein Luxusauto.

Mauricio Pochettino macht sich über seine Zukunft als Fussball-Trainer keine Sorgen. Eine angenehme Altlast seines bisherigen Jobs bei Tottenham Hotspur verfolgt den Argentinier aber weiterhin. In seiner Garage steht immer noch ein Bentley, den ihm Spurs-Boss Daniel Levy im Jahr 2016 überlassen hatte.

«Ich weiss es nicht. Ich muss ihn fragen. Im Moment ist er in meinem Haus», sagte Pochettino in einem Interview der Nachrichtenagentur AP über den Luxuswagen. «Ich werde in ein paar Monaten wissen, ob es ein Geschenk war oder ob nur galt, ‹du nutzt das Auto, und wenn du nicht mehr hier bist, gibst du das Auto zurück›», sagte der 47-Jährige.

Regeneration im Vordergrund

Pochettino hatte Tottenham von 2014 an fünf Jahre trainiert und mehrfach durch Top-Platzierungen in der Premier League in die Champions League geführt. Einen Titel konnte er nicht gewinnen. Grösster Erfolg war der Einzug in den Final der Königsklasse in der Vorsaison gegen den FC Liverpool (0:2). Im November war er beim Club aus Nord-London nach einem enttäuschenden Saisonstart beurlaubt worden.

Seitdem war er immer wieder mit grossen Clubs in Verbindung gebracht worden. So galt er nach der Entlassung von Niko Kovac als aussrichtsreicher Kandidat für den Trainerposten bei Bayern München. Doch aufgrund von Sprachschwierigkeiten wurde der Argentinier inzwischen von der Kandidatenliste gestrichen. Zuletzt hatte er verkündet, sich erstmal ausruhen zu wollen: «Es gibt viele schöne Vereine und Projekte, aber momentan ist es mir wichtig, nach fünf Spielzeiten in Tottenham den Kopf frei zubekommen. Es ist mein Ziel, zu regenerieren und die innere Motivation zu finden.»

Im AP-Interview bekräftigte er noch ein mal, dass er seine freie Zeit nach fünfeinhalb anstrengenden Jahren geniesse. Angebote von Clubs habe es seit seinem Tottenham-Aus jedoch bereits einige gegeben. Pochettino dazu: «Wenn die Bedingungen passen, kehre ich in den Fussball zurück.»

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