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Blatter-Urteil: Was heute zu erwarten ist

Sperre oder Freispruch? Heute kommt es in der Untersuchung gegen Blatter und Platini zum Showdown. Die Ausgangslage.

Will nur noch für sich kämpfen: Sepp Blatter während der Medienkonferenz zu seiner Sperre. (21. Dezember 2015)
Will nur noch für sich kämpfen: Sepp Blatter während der Medienkonferenz zu seiner Sperre. (21. Dezember 2015)
Keystone
Das Urteil: Die Ethikkommission verkündete eine achtjährige Sperre gegen Sepp Blatter und Michel Platini.
Das Urteil: Die Ethikkommission verkündete eine achtjährige Sperre gegen Sepp Blatter und Michel Platini.
AFP
Grosszügiger Auftritt in der Heimat als Ehrenbürger im Sommer 2015: Sepp Blatter und das Sepp-Blatter-Fussballturnier auf dem Sepp-Blatter-Fussballplatz in Ulrichen, Wallis.
Grosszügiger Auftritt in der Heimat als Ehrenbürger im Sommer 2015: Sepp Blatter und das Sepp-Blatter-Fussballturnier auf dem Sepp-Blatter-Fussballplatz in Ulrichen, Wallis.
Keystone
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Möglicherweise ein letztes Mal tritt Sepp Blatter, langjähriger Präsident der Fifa, noch einmal vor die Weltmedien. Gerade mal 200 Meter vom Hauptsitz des Weltfussballverbandes entfernt lädt er im Hotel Sonnenberg ab 11 Uhr zur Konferenz (Redaktion Tamedia berichtet live). Er tut das nicht in seinem ehemaligen Zuhause, dem «Home of Fifa», weil er für 90 Tage suspendiert ist. Und genau darüber wird er informieren.

Denn gegen 10 Uhr wird das definitive Urteil von Hans-Joachim Eckert, dem Chefrichter der Fifa-Ethikkomission, über Blatters und Platinis Suspendierung erwartet. Wird er lebenslänglich gesperrt, nur für 10 Jahre oder kommt es anders? Die beiden Betroffenen werden wenige Minuten zuvor schriftlich selbst informiert.

Am Donnerstag durfte der Schweizer nochmals aussagen, während Platini seine Stellungsnahme verweigerte – aus Protest gegenüber der Vorgehensweise der Fifa. Blatters Anwalt gab sich nach der Anhörung optimistisch: «Diese Untersuchung muss geschlossen und die Sperre aufgehoben werden.» Der Beweis sei erbracht worden, dass sich Präsident Blatter korrekt verhalten und den Ethik-Kodex der Fifa nicht verletzt habe. Im Falle einer Verurteilung will er alle Einspruchs-Instanzen durchlaufen. Das Ziel des 79-jährigen Wallisers ist es, am 26. Februar den ausserordentlichen Fifa-Kongress zu leiten, bei dem sein Nachfolger gekürt werden soll.

Dem suspendierten Fifa-Präsident wird eine dubiose Zahlung von zwei Millionen Franken im Jahr 2011 an den derzeit ebenfalls für 90 Tage gesperrten Uefa-Chef Michel Platini vorgeworfen.

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