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Chelsea im Tor- und Titelrausch – Comeback von Djourou

Die Londoner wurden dank einem Kantersieg zum vierten Mal englischer Meister.

Champions: Chelsea-Captain schreit seine Begeisterung heraus.
Champions: Chelsea-Captain schreit seine Begeisterung heraus.
Keystone

Chelsea sicherte sich den Titel am 38. und letzten Spieltag der Premier League durch ein 8:0 gegen Wigan Athletic. Verfolger und Titelverteidiger Manchester United hatte trotz des 4:0 gegen Stoke City das Nachsehen.

Bereits in der 6. Minute brachte Anelka die «Blues» in Führung. Und als Caldwell in der 31. Minute nicht nur einen Penalty verursachte, sondern auch noch vom Platz gestellt wurde, rollte der Chelsea-Meisterexpress. Lampard schnappte sich - zum Missfallen von Drogba, der selbst schiessen wollte - den Ball und verwandelte den Elfmeter sicher.

Drogba Torschützenkönig

In der zweiten Halbzeit setzte Chelsea dann mit sechs Treffern zur Gala an und ermöglichte Didier Drogba einen Hattrick. Mit 29 Saisontoren wurde der Ivorer alleiniger Torschützenkönig vor Manchester Uniteds Wayne Rooney (26 Tore). Chelsea, das letztmals 2006 unter Jose Mourinho Meister war, ertzielte in der 38 Runden 103 Treffer und ist damit die erste Mannschaft seit Tottenham 1963, die die Hundertermarke übertraf. Am nächsten Samstag kann der langjährige Milan-Coach Ancelotti in seinem ersten Jahr bei Chelsea im Cupfinal gegen Portsmouth einen weiteren Titel gewinnen und die Westlondoner damit zum ersten Double ihrer 105-jährigen Vereinsgeschichte führen.

Manchester United brachte der 4:0-Erfolg gegen Stoke City nichts mehr. Trainer Alex Ferguson muss damit noch warten, ehe ManU mit seinem 19. Titel Liverpool als Rekordmeister ablöst. Für Liverpool war der verpasste Meistertitel des Erzrivalen die einzige gute Nachricht der Saison: Die «Reds» mussten ihren Platz in den ersten vier Tottenham überlassen und spielen nächste Saison nur in der Europa League.

Am kommenden Samstag kann Chelsea im FA-Cup-Final gegen Portsmouth das erste Double der 105-jährigen Vereinsgeschichte perfekt machen.

Djourou gab Comeback

Bei Arsenals 4:0-Triumph gegen Fulham, das am Mittwoch im Final der Europa League in Hamburg auf Atletico Madrid trifft, kam Johan Djourou nach langer Verletzungspause ab der 62. Minute sein Comeback. Die Frage bleibt aber, ob sein erster Premier-League-Einsatz dieser Saison noch rechtzeitig kam, um sich einen Platz im Schweizer WM-Kader, das Ottmar Hitzfeld am Dienstag bekannt geben wird, zu sichern.

si/str

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