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Chikhaoui freigesprochen

Der Rempler des FCZ-Captains gegen den Berner Renato Steffen bleibt ohne Folgen: Der Einzelrichter sah «kein krass sportwidriges Verhalten».

Check oder Rempler, Absicht oder nicht? FCZ-Chikhaoui touchiert YB-Steffen.
Check oder Rempler, Absicht oder nicht? FCZ-Chikhaoui touchiert YB-Steffen.
Screenshot SRF

Es liefen die letzten Minuten im Fussballklassiker zwischen dem FCZ und YB: FCZ-Captain Yassine Chikhaoui näherte sich Renato Steffen, dem YB-Mittelfeldspieler, und touchierte diesen von hinten mit Ellbogen und Schultern. Der Berner ging zu Boden. Check oder Rempler, Absicht oder nicht? Weder der Schiedsrichter noch dessen Assistent hatte die Aktion gesehen.

Aufgrund der TV-Bilder hatte der Einzelrichter der Swiss Football League, Thomas Gysi, am vergangenen Dienstag ein Verfahren eingeleitet. Nun kam er zum Schluss, dass das Vergehen «zwar sportwidrig, aber nicht krass sportwidrig» gewesen sei. Und er sprach Chikhaoui frei. Dies bestätigte FCZ-Sprecher Patrick Lienhart am späten Donnerstagnachmittag gegenüber Redaktion Tamedia. Ein krass sportwidriges Verhalten ist der Begründung zufolge die Bedingung für eine Sperre.

Schiedsrichterchef Carlo Bertolini hatte den Rempler als «übertriebene Unsportlichkeit» bezeichnet. Chikhoaui hatte erst kürzlich nach einer Tätlichkeit an Steffen eine Sperre von drei Spielen abgesessen.

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