Zum Hauptinhalt springen

Darum zeigt Witsel immer den Doppeladler

Der Belgier feierte am Montagabend ein gelungenes Debüt für Dortmund. Dabei fiel auch sein Jubel auf.

Axel Witsel zeigt nach Toren den Doppeladler, einen albanischen Bezug hat er nicht.
Axel Witsel zeigt nach Toren den Doppeladler, einen albanischen Bezug hat er nicht.
Getty Images

Die Hoffnung schien schon fast verloren für den grossen Favoriten im Duell gegen das zweitklassige Greuther Fürth. Marco Reus chippte beim Stand von 0:1 in der fünften Minute der Nachspielzeit einen letzten Ball in den Strafraum. Verteidiger waren plötzlich keine mehr da und so schob Axel Witsel gekonnt ein. 1:1, Verlängerung. Dort dauerte es wieder bis in die Schlussphase, bis Reus das entscheidende Tor erzielte und somit ein Debakel bei Lucien Favres Debüt als Dortmund-Coach verhinderte.

Zurück zu Witsel: Der Belgier ist kein Goalgetter, er spielt im zentralen Mittelfeld. Dennoch hat er in den letzten zehn Jahren, in denen er im Profifussball unterwegs war, einen bestimmten Jubel zu seinem Markenzeichen gemacht. Ein Jubel, der hierzulande in letzter Zeit für viel Diskussion gesorgt hat: der Doppeladler.

----------

Die Bilder des Spiels zwischen Fürth und Dortmund:

Eine enge Sache: Der Fürther Daniel Keita-Ruel (r.) versucht gegen den Dortmunder Manuel Akanji an den Ball zu kommen.
Eine enge Sache: Der Fürther Daniel Keita-Ruel (r.) versucht gegen den Dortmunder Manuel Akanji an den Ball zu kommen.
Daniel Karmann/dpa, Keystone
Da geht der Aussenseiter in Führung: Sebastian Ernst jubelt über seinen Treffer zum 1:0 für Fürth, die Dortmunder Roman Bürki, Manuel Akanji und Axel Witsel sind konsterniert.
Da geht der Aussenseiter in Führung: Sebastian Ernst jubelt über seinen Treffer zum 1:0 für Fürth, die Dortmunder Roman Bürki, Manuel Akanji und Axel Witsel sind konsterniert.
Lukas Barth/epa, Keystone
Ein Krampf: Das Pokalspiel geht an keinem spurlos vorbei. Der BVB gewann 2:1 nach Verlängerung.
Ein Krampf: Das Pokalspiel geht an keinem spurlos vorbei. Der BVB gewann 2:1 nach Verlängerung.
Lukas Barth, Keystone
1 / 5

----------

Ein Symbol für Wachstum

Witsel also formte nach seinem 1:1 mit den Händen den Adler, sowie es Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri im WM-Spiel gegen Serbien getan hatten. Letztere taten dies um ihr Herkunftsland Albanien zu ehren. Ganz im Gegensatz zu Witsel. Dieser hat keine albanischen Vorfahren. Vor einigen Jahren, als er noch bei Zenit St. Petersburg spielte, lieferte er den Grund für seinen Jubel.

«Ich habe damit angefangen, weil mein Vater früher ein grosser Fan der französischen Nationalmannschaft war, deren Stürmer Nicolas Anelka auf die gleiche Weise gejubelt hat. Sie soll einen Vogel darstellen, der fliegt und dabei wächst. Ebenso wie ich kontinuierlich weiter wachse», erklärte Witsel im Interview mit dem clubeigenen Sender Zenit-TV. Tatsächlich zeigte Nicolas Anelka – neben einigen kontroversen Jubel-Gesten wie den Handschellen und dem Quenelle-Gruss – mehrmals den Adler, oder den Vogel. Warum jedoch, liess der Franzose stets offen, es soll sich um einen Insider mit seinen Freunden handeln.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch