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Das GC-Drama – Absturz einer Ikone

Die Grasshoppers steigen ab. Der grösste und älteste Sportverein der Schweiz im Elend. Res Strehle zeichnet nach, wie es dazu kam.

Das waren noch Zeiten: Am 31. Mai 2003 feiern GC-Fans in Bern den Sieg gegen YB. Damit werden die Grasshoppers zum 27. und bisher letzten Mal Schweizer Meister. Foto: Edi Engeler (Keystone)

Das waren noch Zeiten: Am 31. Mai 2003 feiern GC-Fans in Bern den Sieg gegen YB. Damit werden die Grasshoppers zum 27. und bisher letzten Mal Schweizer Meister. Foto: Edi Engeler (Keystone)

Res Strehle@resstrehle

Ob Fussball, Handball oder Eishockey: Für den Grasshoppers-Club gab es definitiv schon bessere Zeiten. Der grösste und älteste Sportverein der Schweiz, ist eben daran, seine 132 Jahre alte Marke zu ruinieren.

Nicht dass man eine Marke idealisieren sollte. Aber Stil, Klasse und Ausstrahlung hatte GC ein gutes Jahrhundert lang schon. Wer vom Vater in den frühen 60er-Jahren auf den Hardturm geführt wurde, wird die damalige Atmosphäre nicht vergessen: Nebel auf dem Rasen, im Tor stand die Legende Charly Elsener im hochgeschlagenen Kragenpulli, auf der Tribüne sass Friedrich Dürrenmatt und rauchte Zigarre.

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