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«Das ist ein Angriff auf unsere Integrität»

Schiedsrichterchef Carlo Bertolini wehrt sich für seine Leute und wünscht sich mehr Respekt. «Ich habe keine Lust mehr, dass gewisse Spieler mit uns machen, was sie wollen», sagt der Tessiner.

«Wenn man einen Fehler finden will, findet man ihn ohne Mühe»: Carlo Bertolini glaubt, dass das Image der Schweizer Referees trotzdem positiv ist.
«Wenn man einen Fehler finden will, findet man ihn ohne Mühe»: Carlo Bertolini glaubt, dass das Image der Schweizer Referees trotzdem positiv ist.
Keystone

Auf der anderen Seite des Gotthards ist das Wetter an diesem Montag wunderbar. Carlo Bertolini gönnt sich an der Sonne von Losone einen Apéro. Hier ist er oft, um Golf zu spielen.

16 Jahre pfiff er als Schiedsrichter in der höchsten Schweizer Liga, bis er Ende 2010 zurücktrat. Ein halbes Jahr später ersetzte er Urs Meier als Chef der Spitzenschiedsrichter. Seither bewältigt er ein grosses Pensum: als Funktionär und als Sicherheitsingenieur der Swisscom. Pro Jahr legt er im Auto 75'000 Kilometer zurück.

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