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«Das ist ein Fehlstart»

Nationaltrainer Vladimir Petkovic sucht nach dem 0:1 in Slowenien nicht nach Ausreden. Haris Seferovic gibt sich ebenfalls selbstkritisch.

Zweites Spiel, zweite Niederlage: Vladimir Petkovic muss zum Beginn seiner Amtszeit als Nationalcoach untendurch.
Zweites Spiel, zweite Niederlage: Vladimir Petkovic muss zum Beginn seiner Amtszeit als Nationalcoach untendurch.
Reuters
Die Entscheidung: Milivoje Novakovic lässt Yann Sommer vom Penaltypunkt aus keine Abwehrchance.
Die Entscheidung: Milivoje Novakovic lässt Yann Sommer vom Penaltypunkt aus keine Abwehrchance.
Reuters
Freundliche Stimmung: Der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic (l.) begrüsst seinen slowenischen Konterpart Srecko Katanec.
Freundliche Stimmung: Der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic (l.) begrüsst seinen slowenischen Konterpart Srecko Katanec.
Keystone
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«Das darf nicht passieren, unsere Chancenauswertung war schlecht. Wir hatten gute Gelegenheiten, und ich hätte treffen müssen. Wir sind enttäuscht, leider wollte der Ball nicht rein. Slowenien stand sehr kompakt. Wir müssen diese Partie so schnell wie möglich vergessen», sagte Haris Seferovic, der kurz vor der Halbzeit sowie nach einer guten Stunde die grössten Schweizer Chancen vergeben und in der 20. Minute den Pfosten getroffen hatte.

«Schade, meine Mannschaft hat gut gespielt, Chancen kreiert und Willen gezeigt. Auf diesem Level muss man aber das eine oder andere Tor machen. Oft fehlte auch der letzte Pass, wir hatten ja so viele Möglichkeiten», erklärte der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic. «Das ist ein Fehlstart, man muss den Tatsachen ins Auge schauen. Wir brauchen mehr Cleverness und Selbstbewusstsein vor dem Tor. Wenn wir weiter gut arbeiten, werden die Tore aber kommen. Ich denke nicht, dass wir nun in eine Negativspirale geraten werden.»

«Das ist bitter für uns»

«Das ist bitter für uns», sagte Captain Gökhan Inler, der sich mit einer Oberschenkelblessur hatte auswechseln lassen müssen. «Wir sind mit dem Willen zum Sieg ins Spiel gegangen, ich denke, das hat man auch gesehen. Was schnell besser werden muss, ist die Chancenverwertung.» Seine Verletzung sei nicht weiter dramatisch: «Mein Muskel ist ermüdet, ich werde alles versuchen, um für das Spiel gegen San Marino am Dienstag wieder fit zu sein.»

«So kann man normalerweise nicht verlieren»

«So ein Spiel kann man normalerweise nicht verlieren. Die Schweiz war die absolut dominante Mannschaft, hat das Tor aber nicht gemacht. Die Slowenen haben sich ausser bei der Elfmetersituation keine Chance erspielt», fand der frühere Nationalspieler Alain Sutter, der als SRF-Experte nach Maribor gereist war. «Schlussendlich war es die Ineffizienz vor dem Tor. Solche Fehler dürfen auf diesem Niveau nicht passieren. Die Spieler sollten nun positiv bleiben und nicht alles hinterfragen. Ich bin sicher, dass die Schweiz sich für die EM qualifizieren wird», ergänzte Raphael Wicky, wie Sutter SRF-Experte und Ex-Internationaler. Wicky warb auch um Verständnis für Petkovic: «Ihn nach zwei Spiele zu beurteilen, wäre ungerecht.»

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