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«Das ist ein schöner Erfolg für uns»

Auch in dieser Saison überwintert der FC Basel europäisch. Der Doublegewinner der letzten Saison qualifiziert sich durch ein 0:0 bei Genk für die Sechzehntelfinals der Europa League.

Die Sache im Griff: Basels Aleksandar Dragovic (l.) und seine Defensivkollegen liessen den Gastgebern aus Genk praktisch keine Chance zu.
Die Sache im Griff: Basels Aleksandar Dragovic (l.) und seine Defensivkollegen liessen den Gastgebern aus Genk praktisch keine Chance zu.
Keystone
Aber das torlose Remis in der flämischen Stadt reicht zum Weiterkommen in der Europa League.
Aber das torlose Remis in der flämischen Stadt reicht zum Weiterkommen in der Europa League.
Keystone
Viele Basler Fans begleiten ihre Lieblinge nach Genk. Sie machen sich in der Cristal Arena lautstark bemerkbar und sichtbar.
Viele Basler Fans begleiten ihre Lieblinge nach Genk. Sie machen sich in der Cristal Arena lautstark bemerkbar und sichtbar.
Keystone
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Obwohl dem FC Basel ein Unentschieden zum Weiterkommen reichte, suchte er in der zweiten Halbzeit anfänglich den Siegtreffer. Mit schnellen Kombinationen stellten die Basler die etwas schwerfällige Abwehr der Belgier mehrfach vor Probleme. Die beste Möglichkeit zum 1:0 hatte Maskenmann Marco Streller, der den Ball nach einer knappen Stunde aus spitzem Winkel an den Pfosten setzte.

Dies war aber einer der raren spielerischen Höhepunkte, die Fans im Stadion und an den TV-Geräten bekamen mehrheitlich Magerkost vorgesetzt. Der FCB hatte die Partie praktisch immer unter Kontrolle und bestätigte die zuletzt starken Defensivleistungen. In den letzten Minuten einigten sich die Teams dann auf einen «Nichtangriffs-Pakt».

Alex Frei nur auf der Bank

Schon in der ersten Halbzeit waren gute Möglichkeiten Mangelware gewesen. Yann Sommer musste bei den kompakt stehenden Baslern nur einmal eingreifen, umgekehrt kam der Schweizer Meister in der letzten Viertelstunde zu drei Chancen: Fabian Frei scheiterte einmal per Kopf und einmal mit dem Fuss, zudem sah Fabian Schär einen hervorragenden Kopfballabschluss abgewehrt.

Einmal mehr seit dem Amtsantritt von Murat Yakin musste Alex Frei auf der Bank schmoren. Für den so verdientsvollen Stürmer scheint im 4-1-4-1-System des Trainers kaum mehr Platz zu sein.

Yakins positives Fazit

Murat Yakin war nach der Partie nicht restlos zufrieden. Gegenüber SRF meinte der FCB-Trainer: «Es wäre mehr drin gelegen. Wir hatten Chancen, wir beklagten einen Pfostenschuss.» Aber der Ur-Basler vergass das Wesentliche nicht: «Das Mindestziel haben wir hier aber erreicht. Und dass wir europäisch überwintern können, ist ein schöner Erfolg für mich, für das Team und die Stadt Basel.»

Erst am Freitag kann in der Gruppe G die Schlussrangliste erstellt werden. Die Partie zwischen Sporting Lissabon und Videoton Szekesfehervar musste wegen starker Regenfälle in der portugiesischen Hauptstadt verschoben werden, ist aber bedeutungslos.

KRC Genk - Basel 0:0 Cristal Arena. - 11'974 Zuschauer. - SR Clattenburg (Eng). Genk: Köteles; Fernandez, Anele, Koulibaly, Hamalainen; De Ceulaer (58. Masika), Hyland, Hubert, Limbombe (89. Schrijvers); Barda (69. Joseph-Monrose), Plet. Basel: Sommer; Philipp Degen, Schär, Dragovic, Steinhöfer; Yapi; David Degen (69. Salah), Diaz, Fabian Frei, Stocker; Streller. Bemerkungen:Genk ohne Simaeys, Nadson, Kennedy, Joneleit, Vossen (alle verletzt) und Buffel (geschont), Basel ohne Jevtic, Voser (verletzt) und Cabral (gesperrt). 57. Pfostenschuss von Streller. Verwarnungen: 8. Dragovic. 78. Limbombe. 87. Philipp Degen (alle wegen Fouls).

Tabelle: 1. Genk 6 3 3 0 9 : 4 12 2. Basel 6 2 3 1 7 : 4 9 -------------------------------------------------- 3. Videoton Szekesfehervar 5 2 0 3 5 : 6 6 4. Sporting Lissabon 5 0 2 3 2 : 9 2

si/fal

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