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Das lange Warten

Die Oberländer steigen mit zwei klaren Zielvorgaben ins letzte Auswärtsspiel des Kalenderjahres in Vaduz (13.45 Uhr, Rheinpark): Das Punktekonto muss geäufnet, die Torflaute beendet werden.

Gianluca Frontino will die Torflaute gegen Vaduz beenden.
Gianluca Frontino will die Torflaute gegen Vaduz beenden.
Patric Spahni

Anhänger des FC Thun benötigen ein sehr gutes Erinnerungsvermögen, wenn sie sich an den letzten Torjubel ihrer Lieblinge erinnern wollen. Es war Gianluca Frontino, der am 4.Oktober beim 3:2-Sieg gegen die Grasshoppers in der 38.Minute das zwischenzeitliche 3:0 beisteuerte. Es war bereits der 21.Treffer im 11.Meisterschaftsspiel, der FCT zementierte seine Position im Spitzentrio, der Durchschnitt von 1,9 Toren pro Partie legitimierte sogar ganz hohe Ziele. Seither sind 502 Minuten vergangen, in denen Thun kein Tor mehr erzielt hat, der Schnitt ist auf unter 1,4 Treffer abgesunken. Längere Flauten sind beim FCT nicht ganz selten, in den letzten Jahren blieb das Team einmal 410, einmal 417 Minuten ohne Erfolgserlebnis. Frontino glaubt aber nicht, dass diese Misserfolgsphase epische Dimensionen annehmen wird: «Ich spüre weder Unsicherheit noch Verzweiflung. Natürlich müssen wir jetzt wieder einmal Tore schiessen, aber es ist schon einmal gut, dass wir zu Torchancen kommen. Jetzt müssen wir einfach baldmöglichst die Effizienz massiv steigern.» Er hofft auch auf den «Ketchup-Effekt»: «Sobald wir ein Tor schiessen, könnte sich die Blockade lösen und die Lockerheit zurückkommen.»

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