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Das nächste Kapitel im Transferstreit um den FC Sion

Die Walliser bestreiten heute bei Celtic Glasgow das Hinspiel der Europa-League-Barrage. Mit von der Partie sind auch fünf der sechs Neuzugänge, die für viel Diskussionsstoff sorgen.

Konfrontationkurs: Christian Constantin (r.) und Trainer Laurent Roussey stehen in Glasgow nicht nur vor einer sportlichen Bewährungsprobe.
Konfrontationkurs: Christian Constantin (r.) und Trainer Laurent Roussey stehen in Glasgow nicht nur vor einer sportlichen Bewährungsprobe.
Keystone

Eigentlich ist ein Spiel gegen den 42-fachen schottischen Meister bereits ein Erlebnis an sich. Celtic Glasgow gehört zu den renommierteren europäischen Teams und der Celtic Park mit seinen 60'000 begeisterten Zuschauern ist eine Traumdestination für jeden Fussballer. Für den FC Sion kommt zur Aufregung rund um die Partie noch die Unsicherheit um die sechs Neuzugänge.

Obwohl sich die Walliser bezüglich der im Sommer zum Klub gestossenen Spieler im Clinch mit diversen Fussballinstitutionen befinden, sind fünf der Neuen gestern mit der Mannschaft nach Glasgow gereist (einzig Stefan Glarner steht nicht im 19-köpfigen Aufgebot). Die nationalen und internationalen Verbände besassen keinen Handlungsspielraum, um deren Einsatz zu verhindern. Sions Trainer Laurent Roussey wird die Neuzugänge auch einsetzen. «Christian Constantin hat mir grünes Licht gegeben», sagte der Franzose.

Der Trainer will sich auf den Match konzentrieren

Der Präsident des FC Sion wäre sogar bereit, eine allfällige, in letzter Minute ausgesprochene Sperre der Uefa gegen Mutsch, Ketkeophomphone, Gonçalves, Feindouno und Gabri zu ignorieren, heisst es im Umfeld des Klubs. Würden die fünf Spieler aus dem Kader genommen, hätte Roussey nur noch 14 Akteure zur Verfügung, unter ihnen zwei Goalies und den rekonvaleszenten Dragan Mrdja...

Roussey will an ein solches Szenario nicht denken. «Es ist wahr, dass die Unsicherheit belastend ist, doch wir versuchen, uns so gut wie möglich auf den Fussball zu konzentrieren.» Der Coach erwartet, dass sein Team vor allem physisch gefordert wird: «Celtic wird sehr viel Kampfgeist und Kraft in seine Aktionen legen. In der Super League halten wir jeweils einen Meter Distanz zum Gegenspieler. Hier werden wir im athletischen Bereich Präsenz markieren müssen.»

Vanins kehrt zurück

Gegenüber der letzten Meisterschaftspartie gegen Luzern dürfte es in der Startformation zu Umstellungen kommen, die Roussey allerdings nicht näher erörterte. Klar ist aber, dass Andris Vanins ins Tor zurückkehrt, nachdem zuletzt Kevin Fickentscher zum Zuge gekommen war. Der Lette ist deutlich erfahrener als der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale.

si/fal

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