Dem FC Lerchenfeld fehlte die Kreativität

Der FC Lerchenfeld hat in der 2. Liga interregional gegen Dornach unglücklich 0:1 verloren. Der FCL agierte zu wenig kompromisslos.

Lerchenfelds Muslji Isaki (rechts) dribbelt einen Gegner aus.

(Bild: Markus Grunder)

Lerchenfeld kassierte zum Auftakt der 2. Liga interregional gegen den Tabellenzweiten Dornach eine Niederlage, an welcher Schiedsrichter Lionel Gothuey nicht unschuldig war.Die Solothurner gingen in der 16. Minute durch einen strengen Foulpenalty von Fatih Dogan in Führung. Patrick Gerber hatte einen Gegner im Strafraum leicht berührt. Dieser liess sich reflexartig fallen und schrie dazu. Go­thuey durchschaute die Theatervorstellung nicht.

Die Partie wurde immer gehässiger, und es gab viele harte Fouls zu notieren. So musste der angeschlagene Marco Ryter bereits in der 22. Minute durch Leotrim Dushica ersetzt werden. Die zweite Halbzeit war noch keine Minute alt, als sich Dushica auf der linken Seite durchspielte und zum 1:1 einschoss. Zum allgemeinen Erstaunen wurde dieser Treffer wegen eines angeblichen Offsides annulliert: ein Fehlentscheid.

Du­shica war nun geladen und hatte nur eine Minute später eine weitere Chance, traf den Ball allein vor Torhüter Ivan Fernandez aber nicht. Und nur weitere zwei Minuten später vergab Florijan Dushica, der ältere Bruder von Leotrim, den Ausgleich.

Goalgetter fehlten

Ab der 63. Minute schwamm die Lerchenfeld-Defensive. Dreimal in Folge wehrte Goalie David Moser ab und verhinderte das 0:2. Nur drei Minuten später folgte der nächste Tiefschlag: Eine Flanke von Leotrim Dushica wurde mit der Hand abgewehrt, doch der Penalty blieb aus. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr wurden die abwesenden Goalgetter der Oberländer vermisst: Patrick Fuhrer war gesperrt, und Miroslav Panic hat in der Winterpause zu Interlaken gewechselt.

«Wir hätten die drei Punkte trotz der wenig überzeugenden Leistung des Schiedsrichtertrios nicht verdient, denn wir waren zu wenig kreativ und spielten zu viele lange Bälle», sagte Coach Bruno Feller. Und Captain Simon Moser ergänzte: «Nach gutem Start produzierten wir viele blöde Fehler und nutzten unsere Chancen nicht.»

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt