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Der FCZ streicht den Stars die Prämien

Vizemeister FC Zürich findet sich im Abstiegskampf wieder. Doch nicht Trainer Urs Fischer, sondern die Spieler werden infrage gestellt.

Trainer Urs Fischer (l.) sitzt beim FCZ auch in der Krise fest im Sattel. Präsident Ancillo Canepa (M.) und Sportchef Fredy stärken ihm den Rücken.
Trainer Urs Fischer (l.) sitzt beim FCZ auch in der Krise fest im Sattel. Präsident Ancillo Canepa (M.) und Sportchef Fredy stärken ihm den Rücken.
Keystone
Canepa und Bickel bitten jetzt die Spieler zur Kasse.
Canepa und Bickel bitten jetzt die Spieler zur Kasse.
Keystone
Trainer Urs Fischer nimmt seine Spieler ins Gebet.
Trainer Urs Fischer nimmt seine Spieler ins Gebet.
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In einer Krise ist im Fussballgeschäft vorwiegend der Trainer das schwächste Glied in der Kette. Der FC Zürich geht einen anderen Weg. Die Vereinsführung sprach schon vor dem Spiel gegen GC für Urs Fischer eine Jobgarantie aus. Als das Derby in der 77. Minute wegen Fanausschreitungen dann abgebrochen wurde, lag der FCZ nach einer desolaten Leistung mit 1:2 im Rückstand. Präsident Ancillo Canepa und Sportchef Fredy Bickel sprachen kurz nach dem Schlusspfiff mit den Spielern Klartext und stauchten sie gehörig zusammen. Das Führungsduo tauchte dann sogar zwischenzeitlich ab. Sportchef Fredy Bickel gar für zehn Tage. Er kehrte erst gestern aus dem Ausland zurück. Er war einige Flugstunden von der Schweiz entfernt.Redaktion Tamedia hat aus gut informierter Quelle in Erfahrung gebracht, dass es den Stars jetzt ans Portemonnaie geht. Den Spielern werden ab sofort die Meisterschaftsprämien gestrichen. Die Basisprämien der Spieler liegen bei 1000 Franken pro Punkt. Mit jedem Sieg kann jeder eingesetzte Spieler zusätzlich zum Fixgehalt 3000 Franken verdienen. Wenn die Mannschaft Ende Saison gut platziert ist, kann sich die Prämie noch erhöhen. Der FCZ liegt zurzeit auf dem 8. Tabellenrang.

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