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Der Joker sticht

Die Noten der YB-Spieler zum Spiel YB – FC Luzern.

Wölfli, Mbabu, von Bergen und Nsame (Mitte) erhalten die besten Noten.
Wölfli, Mbabu, von Bergen und Nsame (Mitte) erhalten die besten Noten.
Christian Pfander

Marco Wölfli, Note 5,5: Lange Zeit kaum beschäftigt. Der Freistoss des früheren YB-Spielers Christian Schneuwly war nicht zu halten. Später ein grosser Matchwinner, als er den Elfmeter von Valeriane Gvilia spektakulär an die Latte lenkte.

Kevin Mbabu, Note 5,5: Der Rechtsverteidiger zeigte mal wieder all seine Vorzüge. Druckvoll, fleissig, durchsetzungsstark – und mit mehreren ausgezeichneten Flanken. Nach der Pause baute Mbabu allerdings ein wenig ab. Kasim Nuhu, Note 4: Wirkte unkonzentriert, schlug einige Fehlpässe, riskierte teilweise zu viel im Spielaufbau.

Steve von Bergen, Note 5,5: Der Captain agierte gewohnt diszipliniert, hielt die Defensive zusammen, leistete sich keine Fehler. Und trieb die Mitspieler in der Schlussphase immer wieder an.

Loris Benito, Note 4,5: Hinten links nicht so schwungvoll wie Mbabu auf der anderen Seite. Aber mit einem ordentlichen Vortrag, jederzeit präsent.

Christian Fassnacht, Note 4,5: War lange Zeit auffällig, traute sich etwas zu, war aber nicht ganz so torgefährlich wie in den Partien zuvor. Zudem auch mit Pausen. Holte dann den Elfmeter vor dem 1:1 heraus, wobei der Pfiff ein Geschenk des Schiedsrichters war.

Michel Aebischer, Note 4: Kam im zentralen Aufbau zum Zug, weil Djibril Sow (verletzt) und Leonardo Bertone (gesperrt) fehlten. Die fehlende Spielpraxis war dem Youngster deutlich anzumerken, er vermochte das Geschehen nicht zu prägen – und setzte weniger Akzente als jeweils Sow und Bertone.

Sékou Sanogo, Note 5: Mit seiner unfassbaren Zweikampfstärke wie immer der Chef im Mittelfeld. Dominierte seine Gegenspieler, war nicht vom Ball zu trennen. In der Offensive aber nicht immer zielstrebig genug.

Miralem Sulejmani, Note 4: Der Serbe blieb lange blass. Schlug aber dann die Flanke vor dem 2:1.

Roger Assalé, Note 4: Enorm schwierig zu bewerten. Weil er aktiv war und zu mehreren Topchancen kam. Im Abschluss aber agierte der kleine Angreifer kläglich. Assalé hätte die Partie ­allein entscheiden müssen.

Guillaume Hoarau, Note 5: Natürlich war der Torjäger mal wieder entscheidend. Verschuldete zwar den Elfmeter für Luzern im eigenen Strafraum. Aber verwandelte den Penalty im anderen Strafraum souverän – und bewies bei der Vorarbeit von Nsames 2:1 seine Kopfballstärke. Vergab auch einige Gelegenheiten.

Jean-Pierre Nsame, Note 5,5: 75. Minute für Assalé. Der Joker stach – und schoss YB zum Titel.

Thorsten Schick, ohne Note: 88. Minute für Aebischer.

Nicolas Ngamaleu, ohne Note: 92. Minute für Sulejmani.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.

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