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Der Zeitzeuge hat Lust auf mehr

Nach 2005 steht Thun erstmals wieder in der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs. Nelson Ferreira ist der Einzige im Thuner Kader, der schon vor acht Jahren dabei war. Er sagt, der Klub habe sich dieses Highlight erarbeitet.

2013: Nelson Ferreira (links) bejubelt mit Berat Sadik den Einzug in die Europa League.
2013: Nelson Ferreira (links) bejubelt mit Berat Sadik den Einzug in die Europa League.
Patric Spahni

Beinahe auf den Tag genau acht Jahre ist es her: Am 14.September 2005 trat der FC Thun auswärts in London gegen Arsenal zur ersten Partie der Champions-League-Gruppenphase an. Auf dem Thuner Rathausplatz versammelten sich rund 2000 Menschen, um das grösste Spiel der Vereinsgeschichte auf einer Grossleinwand zu verfolgen. Nelson Ferreira, damals 23-jährig, traf in der 53.Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Das sehenswerte Tor – ein Flankenball, der sich hinter Torhüter Manuel Almunia ins Tor senkte – ist legendär. «Wenn ich auf jene Zeit angesprochen werde, kommt früher oder später auch immer die Frage nach diesem Treffer», sagt Ferreira. Der frühere Weltklassespieler Dennis Bergkamp bewahrte den dreizehnfachen englischen Meister mit seinem Tor in der Nachspielzeit zum 2:1 zwar vor einer Blamage und sorgte beim Aussenseiter für grosse Enttäuschung. Bereits am Tag danach wurden die Thuner jedoch auf dem Flughafen Bern-Belp wie Sieger empfangen.

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