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DFB-Knatsch: Der Appell des Präsidenten

Theo Zwanziger, der Präsident des DFB, hat sich im Konflikt zwischen dem verletzten Captain Michael Ballack und Teammanager Oliver Bierhoff eingeschaltet.

Kurz vor dem Abflug der Sondermaschine LX 9472 von Zürich nach Helsinki schaltete sich Delegationsleiter Zwanziger als oberste Instanz ein und forderte nach den neuen Verbal-Sticheleien Ballacks ultimativ ein Ende der gegenseitigen Vorwürfe. «Es gibt immer mal Meinungsverschiedenheiten, auch bei uns im Präsidium. Aber so etwas muss intern geklärt werden und darf nicht über die Medien immer am Laufen gehalten werden», sagte Zwanziger. «Es hat eine Aussprache gegeben. Da ist alles ausgeräumt worden. Nach der Berichterstattung der vergangenen Tage müssen wir aber aufpassen, dass sich das Thema in den Medien nicht verselbstständigt. Das ist unser gemeinsames Anliegen und daran werden wir arbeiten», betonte der Verbandschef.

Respekt vor den Finnen

Unbelastet von allen Störgeräuschen in Finnland anzutreten, ist auch das Ansinnen von Löw, denn der einstige Aussenseiter aus dem Norden flösst mittlerweile Respekt ein, obwohl die letzte Niederlage schon 85 Jahre zurückliegt. «Finnland wird ein ganz anderes Kaliber. Die sind gespickt mit Spielern von der Insel. Da herrscht eine hitzige Atmosphäre. Da werden wir sehen, wie wir bestehen können», sagte Löw. Sogar der Reiseplan wurde geändert: Einen Tag früher als ursprünglich gebucht machte sich der DFB-Tross aus St. Gallen, wo am Montagvormittag noch trainiert wurde, Richtung Finnland auf, um dort rechtzeitig alle Konzentration auf die Partie richten zu können.

In der Qualifikation für die WM-Endrunde 2002 in Asien gab die DFB-Auswahl gegen Finnland (2:2, 0:0) zweimal Punkte ab.

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