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Die Demontage eines Präsidenten

Die Führung der Swiss Football League ist entzweit – nicht nur durch den Streit mit dem FC Sion und Christian Constantin. Ligachef Thomas Grimm steht vor dem Ende.

Für Grimm gibt es nach den jüngsten Ereignissen keine längere Zukunft mehr als Präsident der Swiss Football League: Thomas Grimm zu Beginn des Jahres im Letzigrund.
Für Grimm gibt es nach den jüngsten Ereignissen keine längere Zukunft mehr als Präsident der Swiss Football League: Thomas Grimm zu Beginn des Jahres im Letzigrund.
Sabina Bobst

Es war der Nachmittag vor dem Länderspiel der Schweiz in Liechtenstein. Im Quellenhof von Bad Ragaz tagte das Komitee der Swiss Football League (SFL), das den Kurs des Schweizer Profifussballs wesentlich mitbestimmt. Liga-Präsident Thomas Grimm hatte auf Druck anderer Komiteemitglieder selbst zu dieser dringlichen Sitzung geladen. Der FC Sion war das Thema, und Grimm wurde zum grossen Verlierer. Die sieben (von neun) anwesenden Mitglieder entzogen ihm einstimmig das Sion-Dossier, das er geführt hatte. Zuvor hatte sich der 52-jährige Berner geweigert, in den Ausstand zu treten, wie das die Walliser Vereinsführung gefordert hatte. Als der Entscheid getroffen war, verliess Grimm die Sitzung, den Fall betreut jetzt sein Stellvertreter Giancarlo Dazio.

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