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Die erfolgreiche Karriere eines unterschätzten Talents

Als YB-Captain beendete Christoph Spycher am letzten Sonntag seine tolle Karriere. Der 36-Jährige blickt zurück auf seine acht Stationen – vom Junior bei Sternenberg bis zum Nationalspieler.

Der neue starke Mann bei YB: Christoph Spycher an seinem Sitzplatz im Stade de Suisse. Er sagt, ein Sportchef dürfe keine Angst vor Entscheidungen haben.
Der neue starke Mann bei YB: Christoph Spycher an seinem Sitzplatz im Stade de Suisse. Er sagt, ein Sportchef dürfe keine Angst vor Entscheidungen haben.
Urs Baumann
Christoph Spycher nahm bei seiner ersten Pressenkonferenz als Sportchef kein Blatt vor den Mund.
Christoph Spycher nahm bei seiner ersten Pressenkonferenz als Sportchef kein Blatt vor den Mund.
Keystone
Für die Schweizer Nationalmannschaft absolvierte Spycher 47 Länderspiele und nahm an der EM 2004 in Portugal, an der WM 2006 in Deutschland sowie an der EM 2008 in der Schweiz und in Österreich teil.
Für die Schweizer Nationalmannschaft absolvierte Spycher 47 Länderspiele und nahm an der EM 2004 in Portugal, an der WM 2006 in Deutschland sowie an der EM 2008 in der Schweiz und in Österreich teil.
Patrick B. Krämer
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Pünktlich zum Fototermin am Freitagmorgen haben sich Wolken und Regen verzogen, die Sonne strahlt jetzt, und das passt, das Bild soll ja draussen entstehen.

Im Garten der Familie Spycher in Muri steht ein Fussballtor, hier kickt Christoph Spycher jeweils mit seinen Söhnen. Doch jetzt hängen an der Latte die acht Trikots jener Teams, für die der 36-Jährige seit 1986 gespielt hat: Sternenberg, Bümpliz, Münsingen, Luzern, GC, Frankfurt, YB, Schweizer Nationalmannschaft. Spycher steht daneben, schmunzelt, posiert, erzählt davon, dass er die Leibchen von Sternenberg und Bümpliz von seinen zwei besten Kumpels erhalten hat. Spycher – gesellig und humorvoll, freundlich und beliebt – hat an allen Stationen Freundschaften geschlossen, die er pflegt. Und in Zukunft wird er, wie er betont, noch mehr Zeit dafür haben.

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