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Die grossen Probleme abseits des Rasens

Gewaltbereite Fans wie in der Schweiz, kriminelle Schiedsrichter und Machtkämpfe im Deutschen Fussball-Bund. Heute berät man sich beim Bundesinnenminister.

Der Stein des Anstosses: Beim DFB-Pokalspiel Borussia Dortmund gegen Dynamo Desden vom 25. Oktober 2011 sorgten eine grosse Anzahl von Gäste-Fans für grosse Krawalle. Die Bilder bei der TV-Liveübertragung schockten die Nation.
Der Stein des Anstosses: Beim DFB-Pokalspiel Borussia Dortmund gegen Dynamo Desden vom 25. Oktober 2011 sorgten eine grosse Anzahl von Gäste-Fans für grosse Krawalle. Die Bilder bei der TV-Liveübertragung schockten die Nation.
Keystone
In deutschen Stadien ist das Entzünden von Feuerwerk gesetzlich verboten. Das stört viele gewaltbereite Supporter, auch die von Dynamo Dresden. (Bild: 25. Oktober 2011)
In deutschen Stadien ist das Entzünden von Feuerwerk gesetzlich verboten. Das stört viele gewaltbereite Supporter, auch die von Dynamo Dresden. (Bild: 25. Oktober 2011)
Keystone
Wenigstens läuft es auf dem Rasen rund: Souverän qualifizierte sich die Nationalmannschaft für die Euro 2012 in Polen und der Ukraine. Dabei begeisterte das Team von Bundestrainer Jogi Löw (l.) die Fans oft mit ihrem kreativen Angriffsfussball. (2. September 2011)
Wenigstens läuft es auf dem Rasen rund: Souverän qualifizierte sich die Nationalmannschaft für die Euro 2012 in Polen und der Ukraine. Dabei begeisterte das Team von Bundestrainer Jogi Löw (l.) die Fans oft mit ihrem kreativen Angriffsfussball. (2. September 2011)
Keystone
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Mehr als acht Jahre hatte es nicht mehr geknallt und gebrannt in Leverkusen, aber dann machte der zuständige Polizeioberrat einen Fehler. Nach einem Podiumsgespräch mit den Fanbeauftragten von Bayer 04 Leverkusen lobte der Beamte die Anhänger des rheinischen Bundesligaklubs für ihr friedliches Verhalten und für den Verzicht auf Feuerwerk im Stadion. «Wir haben hier eine ruhige und vernünftige Fankultur», sagte der Chef der Leverkusener Polizeiinspektion. Die Antwort aus der Kurve kam prompt. Beim nächsten Heimspiel gegen den Hamburger SV wurden Böller gezündet und bengalische Feuer abgebrannt. Die Urheber der Knallerei fassten das Lob des Polizisten offenbar als Diffamierung auf.

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