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Die Lebensaufgabe eines Rentners

Köbi Kuhn kümmert sich mit grosser Hingabe um seine kranke Frau. Der Fussball verschafft ihm Abwechslung, morgen ist er beim 223. Derby im Letzigrund.

«Alles blüht, sogar die Bäume»: Der frühere Nationaltrainer Köbi Kuhn vor dem Landgasthof Leuen in Uitikon-Waldegg.
«Alles blüht, sogar die Bäume»: Der frühere Nationaltrainer Köbi Kuhn vor dem Landgasthof Leuen in Uitikon-Waldegg.
Reto Oeschger

Im Landgasthof Leuen kennt Köbi Kuhn die Angestellten. Er ist so oft hier in Uitikon-Waldegg, dass sie ihn gar nicht mehr zu fragen bräuchten, ob er einen Espresso möchte. Manchmal gönnt er sich auch ein Bier, schaut interessiert anderen beim Jassen zu und kommentiert das Spiel, wie das Pensionäre gelegentlich halt so machen. Morgen Vormittag setzt er sich wieder an den kleinen runden Tisch in der Ecke, auf den immer gleichen Platz, mit dem Rücken zur Wand. Mit Fredy Bickel, Urs Fischer, Harald Gämperle, Erich Hänzi und Martin Brunner bildet er wieder eine kleine Runde, so wie immer, wenn sich der FCZ in Uitikon-Waldegg auf ein Heimspiel vorbereitet.

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