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Die Wut nach der brutalen Attacke auf Yapi

Im rechten Knie von Gilles Yapi ist nach Sandro Wiesers Attacke alles kaputt. Der FCZ geht in die Offensive.

An Stöcken humpelt Gilles Yapi an diesem Montagmorgen auf der Allmend Brunau, er bemüht sich, positiv zu wirken. Eine Stunde verbringt er in der Physiotherapie. Reden möchte er danach nicht. Nicht über diesen Vorfall, der sich am Sonntag in Aarau zugetragen hat, bei dem der 32-jährige Ivorer des FCZ schwere Verletzungen im rechten Knie erlitten hat. «Alles zerfetzt», sagt Trainer Urs Meier mit hörbarem Entsetzen und erklärt das Foul zum «schlimmsten des Jahres». Begangen hat es Sandro Wieser, ein 21-jähriger Liechtensteiner. Die Zürcher sind schockiert.

Die Szene sieht fürchterlich aus und beschäftigt auch Wieser, als er mit seinen Kollegen der Nationalmannschaft morgens um 10 Uhr in Triesen trainiert. Auf Facebook hat er ein paar Zeilen der Entschuldigung gestellt, über seinen Club lässt er verlauten: «Es war nie meine Absicht, Gilles zu verletzen. Es ist schwierig, zu erklären, was auf dem Spielfeld innerhalb von Bruchteilen ­einer Sekunde passiert ist.» Ansonsten wirkt er angeschlagen und zieht es vor zu schweigen. Er sagt, er sei froh, ein bisschen Abstand zu gewinnen. Am Donnerstag fliegt er zum EM-Qualifikationsspiel nach Moldau.

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