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Disziplinarverfahren gegen sechs Sion-Spieler

Die Swiss Football League schreitet im Fall Sion zum Gegenangriff: Sie hat ein Verfahren gegen sechs Spieler eröffnet, weil diese mit ihrem Anliegen an ein ordentliches Gericht gelangt waren.

Einer der sechs Spieler, gegen die die Swiss Football League vorgeht: Stefan Glarner.
Einer der sechs Spieler, gegen die die Swiss Football League vorgeht: Stefan Glarner.
Keystone

Die Swiss Football League schreitet im «Fall Sion» zum Gegenangriff: Die Disziplinarkommission der SFL hat gegen sechs Spieler des FC Sion ein Disziplinarverfahren eröffnet.

Laut der SFL haben Stefan Glarner, Billy Ketkeophomphone, Mario Mutsch, Pascal Feindouno, José Goncalves und Gabri möglicherweise die Statuten des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) und der SFL verletzt. Diese hatten beim Bezirksgericht in Martigny eine Klage eingereicht, nachdem die SFL die Qualifikation der sechs in der Sommerpause neu verpflichteten Spieler aufgrund der von der Fifa gegen den FC Sion verhängten Transfersperre abgelehnt hatte.

Langwieriger Rechtsstreit

Gemäss den Verbänden sowie der SFL ist es den Spielern verboten, an ordentliche Gerichte zu gelangen. Für alle zivilrechtlichen Streitigkeiten in Verbandsangelegenheiten sei ausschliesslich das internationale Sportgericht in Lausanne (CAS) zuständig, argumentiert die SFL.

Der FC Sion hatte am 3. Oktober seinen Rekurs gegen den im Juli von der Qualifikationskommission der SFL gefällten Entscheid vor dem CAS zurückgezogen, nachdem das Bezirksgericht Martigny mittels provisorischer Verfügung die Qualifikation der Spieler für die Axpo Super League bestätigt hatte.

si/miw

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