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Do-it-yourself in Liverpool

Schubiger ist irritiert von den Selbstbedienungs-Zahlungs-Monster im Supermarkt – und von der Spielweise der Reds.

Schubiger war ein Mann des Quartiers. Wenn er am Morgen die Kinder in die Schule geschickt hatte, machte er manchmal Zwischenstopp bei seinem Lieblingsbäcker. Auf dem Heimweg kaufte er im Lädeli des Griechen ein – meinte Schubiger zumindest –, bis er erfuhr, dass sein Grieche ein Zypriot war, der Früchte und Gemüse wöchentlich direkt aus Palermo liefern liess. Nur wenn es sich nicht vermeiden liess, ging Schubiger zum orangen Riesen, wo er dann das Bündnerfleisch nicht fand oder sich nicht entscheiden konnte zwischen sechs Arten Reis und sieben Sorten Äpfeln, die am Ende doch alle gleich schmeckten. Und jetzt war ihm klar, dass er gar nie mehr dahin wollte.

Schubiger hatte gerade alles zusammengesucht und wollte bezahlen. Doch dort, wo früher in einer Reihe acht Kassen auf ihn gewartet hatten, standen jetzt noch vier. Dafür hatte es Platz gegeben für zehn Selbstbedienungs-Zahlungs-Monster. Schubiger stellte seinen Einkaufskorb auf den Boden und verliess den Laden.

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