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Ein Basler Heimflug mit Hindernissen

Die Rückreise aus St. Petersburg wurde für den FC Basel zu einer harten Geduldsprobe. Nach technischem Defekt des Flugzeug wurden schliesslich auch Visum-Probleme behoben.

Das Warten am St. Petersburger Flughafen hatte für die Basler nach neun Stunden ein Ende.
Das Warten am St. Petersburger Flughafen hatte für die Basler nach neun Stunden ein Ende.
Keystone

So viel Glück der FC Basel gestern Abend bei der Qualifikation für die Europa-League-Viertelfinals hatte, so wenig Glück hat er mit den Flügen nach St. Petersburg und zurück. Während des Hinflugs am Mittwoch musste das Charter-Flugzeug wegen Kreislaufproblemen von Mohamed Elneny in Berlin-Tegel notlanden, der Rückflug musste nach zwei Stunden wegen technischer Probleme vorerst abgebrochen werden.

Das Flugzeug der Hamburg Airways startete wie geplant um 10.15 Uhr Ortszeit (7.15 Uhr Schweizer Zeit). Weil das Fahrwerk aber nicht eingefahren werden konnte, kreiste es zwei Stunden, um dann wieder auf dem St. Petersburger Flughafen notzulanden. Der Sinkflug war ziemlich steil und sorgte an Bord für einige flatternde Nerven. Am Boden wartete sicherheitshalber die Feuerwehr, musste aber nicht eingreifen. Mit ausgefahrenem Fahrwerk hätte das Flugzeug nicht weiterfliegen können, da es viel zu viel Treibstoff verbraucht hätte.

Eine Crew ohne güliges Visum

Die Mannschaft und die weiteren Fluggäste mussten aussteigen und warteten im Transit-Bereich des Flughafens darauf, dass die Probleme behoben sind und sie die Heimreise endlich antreten können. Die Pause wurde zur Verpflegung genutzt. Die Auslosung der Europa-League-Viertelfinals erlebte das Team von Murat Yakin am Flughafen von St. Petersburg. Man war wohl froh, dass man keinen russischen, sondern einen englischen Gegner zugelost bekam.

Dann wurde die Angelegenheit zur Farce. Lange nachdem das Ersatz-Flugzeug aus Deutschland längst eingetroffen war, steckte der FCB-Tross immer noch fest. Das Problem: Die eingeflogene Crew hatte keine gültigen Visa für Russland. Schliesslich hatten die Russen ein Einsehen und liessen die Maschine um 22 Uhr Ortszeit (19 Uhr Schweizer Zeit) abfliegen – geschlagene neun Stunden nach der Notlandung. Kurz nach 22 Uhr hatte die Odyssee für den FCB am EuroAirport in Basel ein Ende. Nun muss sich das Team innert Kürze auf die nächste sportliche Herausforderung einstellen: Am Sonntag um 13.45 Uhr wartet mit dem FC Thun eine Hürde, die der Meister überspringen muss, will er nicht nur international, sondern auch national im Titelrennen bleiben.

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