Embolo: «Ich freue mich, dass ich diese Chance bekomme»

Der Wechsel ist perfekt: Borussia Mönchengladbach gibt die Verpflichtung von Breel Embolo bekannt.

Spielte zwischen 2016 und 2019 für Schalke: Gladbach ist Embolos zweite Station im Ausland. (Keystone)

Spielte zwischen 2016 und 2019 für Schalke: Gladbach ist Embolos zweite Station im Ausland. (Keystone)

Der 22-jährige Schweizer unterschreibt bei den Fohlen einen Vertrag bis 2023. Sportchef Max Eberl äussert sich auf der Website des Vereins zum Wechsel: «Wir kennen Breel Embolo schon seit mehreren Jahren und haben ihn in seiner Zeit bei Schalke natürlich weiter beobachtet. Er hatte in den vergangenen drei Jahren grosses Pech mit Verletzungen. Wir sind überzeugt, dass wir ihm hier einen Neustart ermöglichen können.»

Der Angreifer, der von Ligakonkurrent Schalke kommt, freut sich auf die neue Herausforderung: «Von meinen Teamkollegen bei der Nationalmannschaft habe ich immer nur Positives über Borussia gehört, deshalb freue ich mich sehr, dass ich jetzt die Chance bekomme, für diesen Verein zu spielen.»

Bei Gladbach spielt Embolo mit Yann Sommer, Nico Elvedi, Michael Lang und Denis Zakaria zusammen. Josip Drmic verliess den Club vor kurzem. Der Stürmer wechselte zu Premier-League-Aufsteiger Norwich. Noch nicht sicher ist Verleib von Lang, der zuletzt nicht mehr Stammspieler war und zusätzliche Konkurrenz auf der rechten Abwehrseite erhalten hat.

Auf Schalke hat Embolo nicht die beste Zeit seiner Karriere verbracht. Die Erwartungen waren gross, als er, damals 19-jährig, für rund 27 Millionen Euro aus Basel kam. Noch nie hatte Schalke zuvor so viel Geld für einen Spieler ausgegeben. Eine Enttäuschung war Embolo zwar nicht, dennoch konnte er die Erwartungen nie ganz erfüllen. Hauptgrund dafür waren die Verletzungen, die ihn immer wieder zurückwarfen. In den drei Saisons verpasste 64 Spiele, fast die Hälfte aller Partien.

Embolos Wunsch nach Veränderung

In der vergangenen Bundesliga-Saison kam er auf 20 Einsätze, fünf Tore und vier Vorlagen. Damit war er zwar der effizienteste Schalker Stürmer, dennoch hatte man wohl mehr von ihm erhofft. «Breel hatte aufgrund seiner Verletzungen leider keine einfache Zeit auf Schalke», sagt denn auch Sportvorstand Jochen Schneider. «Die Entscheidung, ihn zu Borussia Mönchengladbach zu transferieren, ist uns nicht leicht gefallen. Letztlich haben wir dem Transfer zugestimmt, weil Breel mit dem ausdrücklichen Wunsch auf uns zugekommen ist, sich verändern zu wollen.»

red

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